michal martychowiec

Ausstellungseröffnung: Josephine, entering the maze // Elshan Ghasimi in der Bundeskunsthalle u.m.

Ausstellungseröffnung: Josephine, entering the maze // Elshan Ghasimi in der Bundeskunsthalle u.m.

Liebe Freunde und Genoss*innen,

es freut mich heute ganz besonders, Sie zu gleich drei Veranstaltungen, an zwei Enden der Republik, einzuladen. An diesem Donnerstag und Samstag tritt die Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi bei den beiden Abschlusskonzerten von #bebeethoven im Neckarforum in Esslingen und in der Bundeskunsthalle in Bonn auf.

Zudem eröffnet Michal Martychowiec am Samstag, den 24. Oktober, ab 18 Uhr seine Ausstellung Josephine, entering the Maze (Josephine betritt das Labyrinth). Diese ist sowohl als eine Kunstausstellung, als auch als ein temporärer Schrein für Josephine, Hauptdarstellerin seiner Kunst der letzten Jahre, zu verstehen.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, mitzukommen.

Julian M. H. Schindele

Michal Martychowiec, still from Pixelated Venus, 2017: das Kaninchen Josephine mit Schlappohren vor blauem Grund, darunter der Text „We are here, together, for now“

Das Kaninchen Josephine ist seit 2015 Akteurin, Hauptdarstellerin und Lichtgestalt im kosmogonischen Werk Michal Martychowiecs.

#bebeethoven: Porträt Beethovens in Violett, nach links in Streifen verzerrt

Elshan Ghasimi #bebeethoven

Das mehrjährige Projekt #bebeethoven knüpft an diese Eigenschaften und Positionen der historischen Figur Beethovens an. Im Sinne Beethovens erforschen zwölf Fellows künstlerisch-experimentell zentrale Handlungsfelder des Musikschaffens: Komposition, Konzertdesign, Interpretation, Musik & Technologie, Performance und die globale klassische Musikkultur.

 

Hier können Sie Tickets für das Konzert am Donnerstag 15.10.2020 um 20:00 Uhr im Neckar Forum Esslingen erwerben.

Hier können Sie Tickets für das Konzert am Samstag 17.10.2020 um 18:00 Uhr in der Bundeskunsthalle in Bonn erwerben.

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Josephine, entering the maze (The Mythology of Michal Martychowiec)

Eröffnung: 24. Oktober, ab 18 Uhr
Laufzeit: 24. Oktober – 6. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

– Nachricht vom letzten Menschen online –

– Nachricht vom letzten Menschen online –

Liebe Freunde,

und wieder schließt sich ein Ausstellungskapitel des aktuellen Zyklus Mythopoesis. Der letzte Ausstellungstag ist der 10. Oktober. Für alle Besucher*innen die nicht live vor Ort sein konnten, haben wir Bilder und Texte der Ausstellung hochgeladen. Besonders möchte ich Sie nochmals auf den wunderbaren Essay Der letzte Mensch von Prof. Wiebrecht Ries hinweisen.

Zudem wurde Bublitz Objects aktualisiert. Hier finden Sie alle noch zu erwerbenden Werke der Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen von Michal Martychowiec. Der Hinweis sei erlaubt, dass einige Werke dieser, deutlich unter 1.000€ zu erwerben sind.

Freuen Sie sich schon jetzt mit uns auf die kommende Ausstellung Josephine, entering the maze [Josephine betritt das Labyrinth]. Denn wieder nimmt uns Martychowiec mit in seinen Kosmos. Nach der Begegnung mit dem Panda und dem Heiligen Thomas treffen wir nun auf das, bereits jetzt und zu Lebzeiten sagenumwobene, Karnickel Josephine. Ein weiteres Element seiner Neuen Mythologie in romantischer Tradition.

Die Eröffnung findet am 24. Oktober 2020, ab 18 Uhr im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. statt.

Mit herzlichen Grüßen,
Julian M. H. Schindele

The Mythology of Michal Martychowiec: weißer Raum mit leeren Rahmen und Panda-Fotografien

© Stefan Hähnel

Hier kommen Sie zur Galerie und zu den Texten der Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen – The Mythology of Michal Martychowiec

Bublitz Objects: Rautenemblem mit Unendlichkeitszeichen über dem Schriftzug „Objects“

Hier kommen Sie zu Bublitz Objects und den Werken der Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen – The Mythology of Michal Martychowiec

Sonderöffnungszeiten – Berlin Art Week and Gallery Weekend Berlin

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Schaufenster des Thesaurós in Berlin mit einem großen Panda-Bild und roter Leuchtschrift über dem Eingang

Sonderöffnungszeiten
Berlin Art Week und Gallery Weekend Berlin

Liebe Gäste,

aus Anlass der Berlin Art Week Berlin und dem Gallery Weekend Berlin freut es uns Ihnen unsere Sonderöffnungszeiten der Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen von Michal Martychowiec mitzuteilen.

10.09.20 Donnerstag 15 – 18 Uhr
11.09.20 Freitag 15 – 18 Uhr
12.09.20 Samstag 15 – 18 Uhr

Installationsansicht: Wand mit leeren Glasrahmen, einer Panda-Fotografie und einem Go-Brett mit Pandamaske

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Mυθοποίηση – Mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen

Laufzeit: 30. August – 11. Oktober 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

ERÖFFNUNG: MORGEN – PANDA

Mυθοποίηση – Mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Liebe Besucherinnen und Besucher,

am morgigen Samstag (18 Uhr) eröffnet die erste Einzelausstellung von Michal Martychowiec im Thesaurós in der Uhlandstraße, Berlin. Ihr hoffnungsschwangerer Titel: Nachricht vom letzten Menschen. Fühlen Sie sich nochmals herzlich zu dieser Feierlichkeit eingeladen!

Michal Martychowiec, When I see a glass: gerahmtes Foto eines Pandas an einer weißen Galeriewand

Da die letzte E-Mail bereits für einige Kontroversen gesorgt hat – insbesondere um die Figur des 'Pandas' und dessen Assoziation mit dem letzten Menschen – hier als Appetizer eine Passage aus dem Ausstellungstext. Wie kommt der Künstler dazu, das süße, kleine, kuschelige und ach so liebenswerte Wesen mit dem letzten und dekadenten Menschen zu assoziieren? Ja es nachgerade in Gemeinschaft mit dem nihilistischen Todesgott selbst zu setzen?

„Der Panda ist im Werk Martychowiecs ein entlarvendes Symbol der Dekadenz im Mittelpunkt einer zeichenlosen und leer gewordenen Moderne. Er steht für den letzten Menschen am Ende der Geschichte; unfrei zwischen neoliberaler Normativität und der Entkopplung von seinem eigenen historisch-kulturellen Gewordensein. Als popkulturelles Symbol omnipräsent, kann er auch als ein Signum des chinesischen Aufstiegs und chinesischer 'Soft interpretiert werden. Ihre biologische Nische fanden die Pandas durch eine genetische Wirbelsäulenmutation, die ihnen erlaubte, komfortabel zu sitzen. Denn Bambus ist nährstoffarm und muss 16 Stunden am Tag gefressen werden. Die eigentlich schon ausgestorbene Spezies lebt überwiegend in sogenannten Panda-Villas. Dort werden sie von Wärtern und Psychologen rundum versorgt. Das Gros der Neuzeugungen geschieht durch künstliche Befruchtung.“

Michal Martychowiec, Everything about the contemporary is panda (Bethan Huws), 2017: Pandaskelett mit dem Text „What is often hard to see in a work is its middle“

Fragen Sie sich mit uns zusammen, was die Nachricht vom letzten Menschen sein könnte?

Wir wissen es nicht und können nur deuten.

Herzlich,

Ihr Julian M. H. Schindele

Michal Martychowiec: zwei leere Glasrahmen lehnen an einer weißen Wand

OPENING HOURS & ADDRESS

Opening Reception: 29th of August, 2020, 6:00 p.m.

Duration: 30th of August – 11th of October, 2020
Opening times: Tuesday & Saturday 3 pm – 6 pm.

Personal viewings and group visits for up to three people by appointment.
Admission & guided tour free of charge.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

ERÖFFNUNG: Nachricht vom letzten Menschen: The Mythology of Michal Martychowiec

Mυθοποίηση – Mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

herzlich laden wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung des polnisch-britischen Konzeptkünstlers Michal Martychowiec am 29. August, ab 18 Uhr, in den Thesaurós. Uhlandstraße. ein.

Die Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen ist eine Exploration des symbolischen Zeichenkosmos und der neuen Mythologie Martychowiecs. Die zwei Hauptakteure dieser Ausstellung sind die Figur des ungläubigen Thomas und die Figur des Pandabären. Letzterer übernimmt im System des Künstlers die 'Rolle' des letzten Menschen wohingegen uns Thomas als der archetypische gläubige Zweifler entgegentritt.

Die Ausstellung ist der dritte Teil des von Julian M. H. Schindele kuratierten Zyklus Mυθοποίηση – Mythopoesis.

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Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 29. August die Ausstellung von 18 Uhr – 20 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Michal Martychowiec: zwei große Glasscheiben in dunklen Rahmen lehnen an einer weißen Galeriewand
Michal Martychowiec – To be an artist: Nahaufnahme eines Pandas auf einem Ast mit dem Text „To be an artist but not noticed as an artist“

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 29. August 2020, 18 Uhr.

Laufzeit: 30. August – 11. Oktober 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.

Eintritt & Führung kostenlos.
Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

Neuer Thesaurós-Künstler Michal Martychowiec

Die Bublitz gGmbH freut sich mit Michal Martychowiec den vierten Künstler im exklusiv-kosmogonischen Kreis von Thesaurós zu begrüßen.

Martychowiecs Arbeit, die meist in größeren Serien ausgelegt ist, drehen sich stets hermeneutisch um ein erweitertes Thema. Einen sogenannten Diskurs. Sie umfasst beinahe alle Genres künstlerischen Ausdrucks. Je nach Fragestellung und Sujet nutzt er die Fotografie, schreibt, dreht und produziert Filme, Zeichnungen, Neons, gestaltet Objekte und Außenskulpturen bis hin zu ganzen Enviorments. Ein neues Spielfeld seiner Erfindung ist zudem die Neukreation von Avataren und anderen Personas.

Martychowiec studierte am Central Saint Martins College of Art and Design in London. Er schloss dieses mit Auszeichnung ab. Seitdem arbeitet er, neben seiner künstlerischen Tätigkeit, auch in der Lehre und Bildung. So ist er Gastdozent am Russischen Institut für Kunstgeschichte (Russische Akademie der Wissenschaften) in St. Petersburg und an der China Academy of Art in Hangzhou.

Martychowiecs künstlerisches Oeuvre ist wie bereits erwähnt, durch die Vielfältigkeit der genutzten Medien und Zugriffe gekennzeichnet. Diese zielen, um es in einem Satz zu umreißen, allesamt auf die Auslotung der Bedingung der Möglichkeiten menschlicher Existenz. Sein Denken kreist um Geschichte, die Erfindung und Autopoesis historischer Narrative und kommt so zu einer Ergründung und auch gelegentlich zur komischen Neu(be)setzung kultureller Symbole und Archetypen.

Seine Erfindungen speisen sich vornehmlich aus okzidentaler und orientaler Philosophie, der Anthropologie, Kunst- und Kulturgeschichte, universalhistorischen Überlegungen, der Religionsgeschichte, der Literatur, der Archäologie und selbstverständlich unserer zeitgenössischen Kultur und Kommunikationsanalyse.

Die Quellen dieser individuellen und aus dem Rahmen fallenden Praxis machen Martychowiec ebenso zu einem Künstler wie zu einem Intellektuellen klassischer Prägart.

Die Zusammenarbeit von Bublitz und Martychowiec begann im Sommer 2016 zum Anlass der gemeinsamen Ausstellung Engel mit Sphinx Gesichten.