ERÖFFNUNG: Nachricht vom letzten Menschen: The Mythology of Michal Martychowiec

μυθοποίηση – mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

herzlich laden wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung des polnisch-britischen Konzeptkünstlers Michal Martychowiec am 29. August, ab 18 Uhr, in den Thesaurós. Uhlandstraße. ein.

Die Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen ist eine Exploration des symbolischen Zeichenkosmos und der neuen Mythologie Martychowiecs. Die zwei Hauptakteure dieser Ausstellung sind die Figur des ungläubigen Thomas und die Figur des Pandabären. Letzterer übernimmt im System des Künstlers die 'Rolle' des letzten Menschen wohingegen uns Thomas als der archetypische gläubige Zweifler entgegentritt.

Die Ausstellung ist der dritte Teil des von Julian M. H. Schindele kuratierten Zyklus μυθοποίηση – mythopoesis.

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Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 29. August die Ausstellung von 18 Uhr – 20 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Michal Martychowiec
Michal Martychowiec - To be an artist

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 29. August 2020, 18 Uhr.

Laufzeit: 30. August – 11. Oktober 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.

Eintritt & Führung kostenlos.
Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

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Eine neue Plattform | Launch BUBLITZ OBJECTS

Eine neue Plattform | Launch BUBLITZ OBJECTS

Bublitz Objects

Liebe Freunde der Kunst,

Bublitz wächst und wir freuen uns, Ihnen heute eine neue Plattform vorzustellen. Bublitz Objects.

Auf der neuen Vermittlungs- und Verkaufsplattform finden Sie alle Details zu Kunstwerken und Ausstellungen, Hintergrundinformationen von den Künstlern selbst, kunsthistorische Interpretationen sowie auch Beratung und Kontakt.

Objects wurde für Sie, die Enthusiasten und Enthusiastinnen unserer Arbeit, für Freunde und Sammler der Künstlerinnen und Künstler und mit dem Ziel, zukünftig noch tiefer und unmittelbarer eintauchen zu können, konzipiert.

Frohe Sommertage und viel Freude wünscht Ihnen, im Namen von Bublitz,

Julian M. H. Schindele

Hier kommen Sie zur Galerie der aktuellen Ausstellung Marianische Antiphonen I von GABRIEL.

Bublitz Objects

Hier kommen Sie zur Übersicht von Bublitz Objects und seinen unterschiedlichen Galerien.

Bublitz Objects
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Einblicke in ein künstlerisches Universum

Einblicke in ein künstlerisches Universum

μυθοποίηση – mythopoesis

GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde!

In künstlerische Universen einzudringen ist für alle von uns so faszinierend wie schwierig. Wie meint der Künstler, die Künstlerin seine/ihre Werke? Meint er/sie überhaupt etwas Spezifisches oder deutet er/sie nicht eher in unterschiedliche Richtungen? Wie lässt sich eine künstlerische Sprache entziffern, verstehen und nachvollziehen?

Mit dem Werk von Gabriel und der aktuellen Ausstellung verhält es sich nicht anderes: Wir müssen uns erst einschwingen, Zugänge schaffen und seine Sprache kennenlernen. Denn Enthusiasmus wächst mit der Beziehung, die wir zu jemanden oder auch etwas aufbauen.

Solcherlei Fragen, beschäftigen uns als Kuratoren und Vermittler. Daher möchten wir Sie mit diesem Rundbrief und in Zukunft mit in die aktuelle Ausstellung nehmen und Ihnen einige, besonders wichtige und/oder exemplarische Werke vorstellen. Kommen Sie also mit uns und dem Künstler auf die Templerburg Convento de Cristo in Tomar, Portugal. Es war der 5. August 2019 als hier die Performance Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“ stattfand. Eine Pilgerstation Gabriels auf der Suche nach dem Heiligen. Ein mythisches Abenteuer am Ende der 10er Jahre des 21. Jahrhunderts.

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Natürlich ist auch die physische Ausstellung im Thesaurós. Uhlandstraße. weiterhin und bis zum 8. August für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen zu dieser finden Sie hier.

 

Einblicke in die Ausstellung

Installationsansicht Marianische Antiphonen I

Installationsansicht Marianische Antiphonen I

Gabriel und Julian M. H. Schindele (Konzept), Stefan Hähnel (Fotografien) Marianische Antiphonen I (Tafel), 2020 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, Digitaldruck auf Papier, Karton, 80 × 120 cm

Gabriel und Julian M. H. Schindele (Konzept), Stefan Hähnel (Fotografien) Marianische Antiphonen I (Tafel), 2020 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, Digitaldruck auf Papier, Karton, 80 × 120 cm

Marianische Antiphonen I (Tafel)

Zu jeder Performance gibt es eine sogenannte Tafel. Diese hier gibt uns in der Textbildkombination aus neun Fotografien und neun Textfragmenten Übersicht über den Ablauf der Geschehnisse der Performance vom 5. August 2019. In schlichten, teils humorvollen, teils dann doch wieder kryptischen Worten sind die wichtigsten Akte umrissen. Postfaktum rekonstruieren wir als Betrachter – selber poetisierend – die Vergangenheit, ihre Abläufe, Leerstellen, Physis und Zwischenräume.

Die wichtigsten Handlungen waren: Das Aufsuchen des Convento de Cristo. Das Laben nach langer Reise an einem Brunnen. Die Einkehr des ‚Soldaten‘, der seine Stiefel – sein wichtigstes Werkzeug – abstellt, diese putzt und sich im Anschluss in drei rituellen Akten reinigt. Das Betreten des Hauses Gottes, in das er das neugeborene Leben, den Kommenden Gott, trägt.1 (Dieser hat die Gestalt einer Babykatze, der Gabriel den Namen NEO gegeben hat.) Der Rauswurf durch einen Repräsentanten der Institution aus diesem Haus und die Rückkehr zum Ausgangspunkt und Ort des Reinigungsrituals. Dort verfasst Gabriel vier Briefe an die Hirtenkinder und Maria. Er wird zum Boten und erhält den inneren Auftrag, diese nach Fátima, zum Ort der Marienvisionen, zu tragen. Der weitere Verlauf dieser Reise ist Thema und Inhalt von Marianische Antiphonen II & III.

Marianische Antiphonen I (Tafel) - Detail

Marianische Antiphonen I (Tafel) - Detail

Gabriel fotografiert von Stefan Hähnel MA I – Die geleitete Feder, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 80 × 120 cm

Gabriel fotografiert von Stefan Hähnel MA I – Die geleitete Feder, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 80 × 120 cm

MA I – Die geleitete Feder

Hinter ihm ein mächtiges, spätgotisches Portal, sehen wir Gabriel. Sitzend, schreibend, konzentriert. Beim Anblick der Tür im Rücken des Künstlers mögen beinahe unweigerlich Assoziationen an eine Himmelpforte wach werden. Und tatsächlich liegt hinter ihr das Allerheiligste der Templerkirche: Die rekonstruierte Grabeskirche von Jerusalem. Das graphische Ornament der Türen, der reiche manuelinische Schmuck, die schwere Materialität des Gebäudes, sie scheinen in der Hitze des Tages und im Spiel von Licht und Schatten zu glimmen.

Unser Blick auf den Künstler wird von zwei weiblichen Rückenprofilen im Vordergrund gerahmt. Beobachten sie ihn, oder die Tür? Wie mag die Performance auf zufällig am Ort weilende Touristen gewirkt haben? Sind sie nicht wir, den Pilger zufällig entdeckend?

In der Hand hält er eine Feder. Gabriel schreibt. Um ihn unterschiedliche Schreibutensilien. Tinte, Papier, ein ihm wichtiges Buch von Spinoza und das rote Heft. Man meint auch eine Pfote von NEO hinter Gabriel hervorgucken zu sehen. Zu diesem Akt steht auf der Tafel: „Gabriel findet Ruhe. Er sitzt auf den Stufen vor dem manuelinischen Portal. Im inneren Wechselgesang schreibt er die vier Briefe an Maria und die Hirtenkinder.“ Diese Briefe lassen ihn zum Boten werden. Er hat den Auftrag erhalten, diese nach Fátima, zum Ort der Marienvisionen an die Steineiche zu tragen. Was mag ihr Inhalt sein?

Gabriel fotografiert von Stefan Hähnel MA I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 200 × 135 cm

Gabriel fotografiert von Stefan Hähnel MA I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 200 × 135 cm

MA I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

„Ich Mensch, ich bin schmutzig und bevor ich das Heiligtum betrete, muss ich mich reinigen. Das erfordert der Respekt vor den Symbolen und dem eigenen Glauben.“

Ein klassischer, fast geometrischer Bildaufbau. Im Vordergrund sehen wir Gabriel, beinahe nackt, in einem Moment, in dem er sich mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit überschüttet. Er steht auf den Steinplatten des Hofes des Convento de Cristo, unter ihm eine quadratisch gefaltete Decke – der markierte Urraum. Vor ihm die Instrumente seiner Waschung. Olivenöl, Milch, Honig, Wasser. Hinter ihm eine Wand, die durch ihre Architektur beinahe ein Kreuz bildet. An ihr stehen die geputzten Schuhe des Pilgers.

Die Fotografie trägt den Namen Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe und zeigt den letzten der drei symbolischen Reinigungsakte, bevor Gabriel das Innere des Convento de Cristo betritt. Die für diese Rituale verwendeten Elemente, die in ihrer symbolischen Qualität in unterschiedlichste Winkel der globalen (Kultur-)Geschichte weisen, vereint die Qualität, Archebilder der Reinheit und des Unbefleckten zu sein.

Der Protagonist selbst hat die Augen geschlossen, seine gesamte Aufmerksamkeit scheint ins Innere gerichtet. Ein seltsamer Moment; eine nicht zu fixierende Bewegung scheint durch das ganze Bild nach unten zu führen. Pathos und Ruhe, Aktivität und Stillstand, Fluss und Meer. Polares miteinander verquickt.

Gabriel in Zusammenarbeit mit Julian M. H. Schindele Karte I – 15.9.2015–7.8.2019, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 54 × 97 cm

Gabriel in Zusammenarbeit mit Julian M. H. Schindele Karte I – 15.9.2015–7.8.2019, 2019 Pigmentdruck auf Photo Rag Baryta, 54 × 97 cm

Karte I – 15.9.2015–7.8.2019

„Wir haben zwei Juwelen, die Welt und die Zeit.“ In der Arbeit Karte I – 15.9.2015–7.8.2019 spiegelt sich diese Aussage Gabriels. Wir sehen einen Ausschnitt unseres blauen Planeten. Dieser reicht, von Ost nach West, vom Ostufer des kaspischen Meeres bis zu den Azoren im Atlantik. Von Nord nach Süd sehen wir die Fjorde Norwegens, die Spitze des Sinai und das rote Meer als Begrenzungen. „Pilgerschaft ist immer auch Zeugenschaft und meine, wie der vergängliche Hauch eines Bindfadens auf diese Karte gelegte Spur ist genau dies. Zeugenschaft und Erinnerung. Ich sehe die alten Pfade und Wege als die Blutgefäße, die unseren Kontinent verbunden haben und noch verbinden.“

Die titelgebenden Daten markieren den Beginn der Pilgerschaft – der Performance WEG – am 15. September 2015. Die ‚Aufzeichnung‘ endet mit der performativen Erzählung Marianische Antiphonen III am 7. August 2019.

Installationsansicht Marianische Antiphonen I

Installationsansicht Marianische Antiphonen I

GABRIEL
Marianische Antiphonen I
„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag, 15–18 Uhr
Laufzeit: 14. Juni–8. August 2020

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

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Gott lacht. (Prophetie) am 15. Juli 2020 in Schloss Steinhöfel

Gott lacht. (Prophetie) am 15. Juli 2020 in Schloss Steinhöfel

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Liebe Interessierte an lachenden Göttern,
Liebe (zukünftige) Teilnehmer*innen unseres Berliner Philoquiums,

passend zu der Ausstellung des Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.GABRIEL – Marianische Antiphonen I, wollen wir nun nach koronatischer Pause das zweite unserer Gespräche zum Generalthema „Gott lacht“ führen. Das letzte hatte unter dem Stichwort „Genius“ vor allem die Philosophie Giorgio Agambens und die Rolle des Künstlers als kulturellen Erben des Priesters der entzauberten Welt thematisiert. Das zweite wird nun unter dem Stichwort des „Prophetischen“ stehen.

Zum Prophetischen haben außer Jan Assmann aus unserem Kreis Michael Stahl und Cornelius Mayer Tasch publiziert. In meinem eigenen Buch Der Atemkreis der Dinge wird die Arbeit der Künstler*innen als atmosphärische Arbeit aufgenommen, die nach und nach ersetzt, was der europäische Nihilismus scheinbar opferte, wodurch ein geradezu polytheistischer Himmel entstand, für den gilt, dass Gott weder tot ist noch wiederkehrt, sondern dass er nie ganz verschwunden war sondern eben „lacht“.

Wie sieht das heutige Pantheon des lachenden Gottes aus? Welcher „Religion“ gehören heutige „spirituelle Wanderer“, Künstler*innen und viele Philosoph*innen an? Wie sehen Menschenbilder und Kunstwerke aus, die sich mit den Denk-Figuren des „Pilgers“, der „Weihe“, des „Durchbruchs,“ des „Genius“ usw. beschäftigten?

Der Ort der Veranstaltung ist diesmal, wegen existierender Hygieneauflagen, nicht die Galerie, sondern Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel, (ca. 45 Minuten von Berlin-Mitte aus über die Autobahn Richtung Frankfurt (Oder)).

Steinhöfel ist, als eines der Hauptschlösser Friedrich des Großens, hochberühmt und von einem herrlichen Landschaftsgarten umgeben. Um die Schönheit des Ortes zu kosten, verbinden wir das Philoquium mit einem Spaziergang und einem Kaffeetrinken in diesen Gärten. Abschließend folgt ein Abendessen.

Ankunft gegen 15.00 Uhr, um 19.00 Uhr Rückfahrt, oder Abendessen im Schloss. Die ersten 10 Personen, die sich zum Abendessen anmelden, sind zu diesem eingeladen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten: [email protected]

Herzlich,
Reinhard Knodt & Julian M. H. Schindele

Edwin W. Moes/Gabriel ist seit dem 15. September 2015 auf Pilgerschaft. Bis heute hat er als Fußwanderer etwa 15.000 km hinter sich gebracht. Seit 2017 begleitete ihn sein erster Hund Guin, dann kam Chi, der Papa. Ihre beiden Söhne Noah und Logan wurden auf der Reise geboren. Vier schwarze Tiere und ein Wanderer. Das Pack, wie er sagt.

Edwin W. Moes/Gabriel ist seit dem 15. September 2015 auf Pilgerschaft. Bis heute hat er als Fußwanderer etwa 15.000 km hinter sich gebracht. Seit 2017 begleitete ihn sein erster Hund Guin, dann kam Chi, der Papa. Ihre beiden Söhne Noah und Logan wurden auf der Reise geboren. Vier schwarze Tiere und ein Wanderer. Das Pack, wie er sagt.

Die Cova da Iria in Fátima, Portugal. Fátima ist, noch vor Lourdes, der größte Marienwallfahrtsort der Welt. Im Sommer 1917 soll an diesem Ort, an einer Steineiche, die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern mehrfach erschienen sein. In diesem Marienheiligtum fand am 7. August 2019 die Performance Marianische Antiphonen III statt. Bei dieser Performance begleitete Gabriel die Babykatze NEO, die er einige Tage zuvor aus dem Müll gerettet hatte.

Die Cova da Iria in Fátima, Portugal. Fátima ist, noch vor Lourdes, der größte Marienwallfahrtsort der Welt. Im Sommer 1917 soll an diesem Ort, an einer Steineiche, die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern mehrfach erschienen sein. In diesem Marienheiligtum fand am 7. August 2019 die Performance Marianische Antiphonen III statt. Bei dieser Performance begleitete Gabriel die Babykatze NEO, die er einige Tage zuvor aus dem Müll gerettet hatte.

Kurzinformationen zur Veranstaltung

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Datum: 15. Juli 2020, ab 15 Uhr
In den Kalander eintragen
Ort: Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel


Kurzinformationen zur aktuellen Ausstellung

GABRIEL
Marianische Antiphonen I
„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag, 15–18 Uhr
Laufzeit: 14. Juni–8. August 2020

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Hauptpatin des Programms von Gott lacht.

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Hauptpatin des Programms von Gott lacht.

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Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

μυθοποίηση – mythopoesis

GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Wir als Betrachter werden dabei Zeugen einer realen, doch erfundenen mystischen und mythischen Handlung, die Moes/Gabriel an und in sich erlebt. Jenseits der Kunst, doch durch ihre Mittel. Die „Heirat zwischen Künstler und Pilger.“

 

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

nun, nach knapp dreimonatiger Pause, freut es uns Sie endlich wieder zu einer Ausstellung in den Thesaurós. Uhlandstraße. einladen zu können. Und wie Sie im Einleitungszitat gelesen haben, dürfte es sehr sehr interessant werden.

Wir begleiten Gabriel – den Gottsucher, Pilger, Künstler, Aktivisten, Menschen und Freund – auf einer Station und bei einer Performance seiner 2015 begonnenen Pilgerschaft. (Austragungs-)Ort ist die Templerburg und Wehrklosteranlage Convento de Christo in Tomar, Portugal.

Die Ausstellung Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“ hat die Suche nach der mythischen Gestalt Marias zu ihrem Mittelpunkt. Maria wird dabei nicht nur als christliche Mutter Gottes erlebt, sondern auch als mächtige Symbolgestalt, die das weibliche Antlitz Gottes repräsentiert. Kulturgeschichtlich eingebettet, erscheint dieses in immer wieder neuen Formen, Varianten und Inkarnationen.

Autoren der Performance und Ausstellung sind Julian M.H. Schindele und Edwin W. Moes – der auch Gabriel verkörpert. Die Fotografien sind von Stefan Hähnel.

Soviel sei an dieser Stelle verraten, weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Corona-Virus, dass uns alle aus der Realität gehoben hat und uns damit die Chance gibt diese neu zu sehen, gebietet auch für diese Ausstellung besondere Vorgaben. Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 13. Juni die Ausstellung von 15 – bis 18 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Gabriel Marianische Antiphonen I
Gabriel Marianische Antiphonen I

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 13. Juni 2020, 15 Uhr.

Laufzeit: 14. Juni – 8. August 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

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Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert von Elshan Ghasimi

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert von Elshan Ghasimi

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert
von Elshan Ghasimi

10.4.20 19 Uhr in Ihrem Wohnzimmer

Liebe Kulturinteressierte,

Draußen blühen Forsythien und Magnolien, Vögel zwitschern und sammeln ihre Zweige für den Nestbau.

Drinnen sind Ichs, die sich nach dem Wir sehnen. Berührung geht auf Distanz. Herausfordernde Zeiten für uns alle.

Foto © Arnaud Ele

Foto © Arnaud Ele

Die Menschenkinder sind ja alle Geschwister
Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder
Hat Leid nur ein einzig Glied erfasst
So bleibt anderen weder Ruh noch Rast.

Dieser Vers stammt vom berühmten persischen Dichter Saadi (1210-1291 n. Chr.) Er inspiriert die Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi gerade jetzt ihre Verbundenheit auszudrücken. Sie lädt Sie am Karfreitag, 10. April 2020 um 19 Uhr zu einem halbstündigen Live-Konzert auf der Tar ein. Virtuell natürlich. Das Live-Konzert findet in der Ausstellung Tempel auf Zeit im Thesaurós. Uhlandstraße statt. Sie können sich unter diesem Link dazuschalten:

https://youtu.be/xHVy245IQpw

Lassen Sie sich berühren von Ghasimis Interpretationen Persischer Klassik.

Sie können aber auch schon vorher dem Meister-Spiel von Elshan Ghasimi zuhören. In ihrem Konzert Ein Garten singender Dinge näherte sie sich der Biografie des Mathematikers und Mystikers El Arbi Bouqdib anhand von Objekten aus seinem Nachlass. Zum Musikvideo des Konzerts von 2018 in der Bremer Friedensgemeinde kommen Sie durch einen Klick auf das Foto.

Elshan Ghasimi
Foto © Frank Jacobsen

Foto © Frank Jacobsen

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Reinhard Knodt: Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit (Genius)

Reinhard Knodt: Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit (Genius)

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

μυθοποίηση
Tempel auf Zeit
T1

Laufzeit: 16. Februar bis 29. März 2020
Öffnungszeiten Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr

Programm & Veranstaltungen:

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr
Gott lacht. Berliner Philoquium I: Genius
mit Reinhard Knodt und Gästen

20. März 2020, Freitag, ab 20 Uhr
Hölderlin Geburtstag

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 1: Genius

Mit Reinhard Knodt und Gästen

Philosophie, Kunst und Religion sind nach Hegel die Formen des absoluten Geistes. Ob Gott allerdings eifersüchtig ist oder gerecht, gnädig oder tot, wie Nietzsche sagte, ob wir uns auf eine lange Habermasianische Hölle „nach Gott“ einstellen müssen oder ob er gar wiedergekommen ist, wie Harari neuerdings sagt, ist nun lange genug verhandelt. Wir sagen fröhlich: „Gott lacht!“ Er muss geradezu Humor haben angesichts unserer Versuche mit seinen Erscheinungweisen, vor allem in der Kunst.

Im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. (Uhlandstraße 147, 10719 Berlin) findet am 14. März, 18.00 Uhr, in Anlehnung an die jeweilige Ausstellung alle zwei Monate ein Berliner Philoquium statt. Dieses führt uns in Praxis und Pantheon eines der lachenden Götter der Kunst und der Philosophie.

Die sechs Abende sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. Zu Anfang gibt es eine lokalisierende Einführung, dann wird das Gespräch eröffnet. Willkommen, ist jeder. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: [email protected].


In den Kalender eintragen.

Zur ausführlichen Beschreibung.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung μυθοποίηση Tempel auf Zeit, Ihren Künstlern und Thesen finden Sie hier.

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Patin des Programms.

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Patin des Programms.

Reinhard Knodt ist Schriftsteller und Philosoph. Literaturpreisträger der Bayerischen Akademie. Sein aktuelles Buch Der Atemkreis der Dinge - Einübung in die Philosophie der Korrespondenz erschien 2018.

Reinhard Knodt ist Schriftsteller und Philosoph. Literaturpreisträger der Bayerischen Akademie. Sein aktuelles Buch Der Atemkreis der Dinge - Einübung in die Philosophie der Korrespondenz erschien 2018.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

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Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. Programm 2020 – Einladung zu ‚GABRIEL. SPRECHSTUNDE‘

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. Programm 2020 – Einladung zu ‚GABRIEL. SPRECHSTUNDE‘

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

μυθοποίηση
Tempel auf Zeit
T1

Laufzeit: 16. Februar bis 29. März 2020
Öffnungszeiten Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr

Programm & Veranstaltungen:

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr
SPRECHSTUNDE. GABRIEL

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr
Gott lacht. Berliner Philoquium I: Genius
mit Reinhard Knodt und Gästen

20. März 2020, Freitag, ab 20 Uhr
Hölderlin Geburtstag

Liebe Freunde, Gäste und Leserinnen,

wir möchten Sie zu unterschiedlichen Punkten des Programms während der Laufzeit der Ausstellung μυθοποίηση- Tempel auf Zeit in den Thesaurós. Uhlandstraße einladen.

Bereits diesen Samstag, um 16 Uhr, gibt es aktiv betriebene Mythopoesie. Die erste SPRECHSTUNDE des wandernden Eremiten und Performance Künstlers GABRIEL. Gleichsam experimenteller Raum, Offenbarung, Einführung in ein Werk und, wie er unten schreibt:

„Abendspaziergang.“

Er hat sogenannte Automatics (Anm. JMHS: eine Art automatischer Sprachaufzeichnung) freigegeben, damit wir uns ein Hör-Bild machen können, was eventuell geschehen mag.

Am Samstag den 14. März lädt der Philosoph Reinhard Knodt zum ersten Mal zum Berliner Philoquium Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit. Lachen wir mit! Um Anmeldung wird gebeten.

Und am Freitag Abend des 20. März 2020 möchten wir Sie einladen im Thesaurós in der Uhlandstraße zusammenzukommen. Anlass ist der 250. Geburtstag des jungen Friedrich Hölderlin.

SPRECHSTUNDE

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr

 

Könnte ein fernmündiges Gespräch aus verschiedenen Sichtweisen im gleichen Sinne informativ, rekreativ, kognitiv, impulsiv, kongruent, unerwartet, ja sogar Zauber sein?

Sind wir im Stande in der heutigen Zeit gewagt und ehrlich miteinander zu entsprechen?

Ich lade Sie ein in SPRECHSTUNDE, auf einen „Abendspaziergang“.
Die Natur kennt keine Grenzen.
„Sprich oder höre zu.“
Beides zeitgleich lässt das Gespräch verblassen.
All Ihre Fragen sind die Erben der graue Erde.
Dieses Erben ist die Ernte noch vor ich zu Asche werde.

SPRECHSTUNDE: In 60 Minuten versorgen Wir, GABRIEL und Edwin William Moes, Sie mit Klarheit über Uns und die gemeinsame Arbeit.

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aus Marianische Antiphonen I, fotografiert von Stefan Hähnel

aus Marianische Antiphonen I, fotografiert von Stefan Hähnel

Gott lacht.
Der geheime Polytheismus unserer Zeit 1: Genius

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr

 

Philosophie, Kunst und Religion sind nach Hegel die Formen des absoluten Geistes. Ob Gott allerdings eifersüchtig ist oder gerecht, gnädig oder tot, wie Nietzsche sagte oder ob wir uns auf eine lange Habermasianische Hölle „nach Gott“ einstellen müssen, ist nun lange genug verhandelt. Wir sagen fröhlich: „Gott lacht!“ Er muss geradezu Humor haben angesichts unserer Versuche mit seinen Erscheinungweisen, vor allem in der Kunst.

Im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. findet in Anlehnung an die jeweilige Ausstellung alle zwei Monate ein Berliner Philoquium statt, das uns ins Pantheon eines der lachenden Götter der Kunst und der Philosophie führt.

Die sechs Abende sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. Zu Anfang gibt es eine lokalisierende Einführung, dann wird das Gespräch eröffnet. Willkommen, ist jeder. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten ([email protected]).

Mit Reinhard Knodt und Gästen

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Auf der Website die lange Version anschauen.

Bonze des Humors

Hölderlin Geburtstag

20. März 2020, 20 Uhr

 

Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin laden wir Sie ein, diesen, in Ihrem Sinne, gemeinsam im Thesaurós zu begehen. Im besten verstanden als ein ERANOS und eine Buddelparty (neudeutsch: BYOB), in der die Gäste – und das sind wir alle – dem Andenken eine Form geben und veranstalten, was sie wollen und tragen können.

Bringen Sie, was Sie denken, was dieses imaginäre Zeremoniell erfordert. In Stille oder in Heiterkeit, Hymnen, Gedanken, Zitate & Rezitationen, Erfahrungen, Erinnerungen, Memorabilia, Brot & Wein ...

 

Friedrich Hölderlin an Casimir Böhlendorf (Ausschnitt)

„Nürtingen, den 2. Dezember 1802

Schreibe doch nur mir bald. Ich brauche Deine reinen Töne. Die Psyche unter Freunden, das Entstehen des Gedankens im Gespräch und Brief ist Künstlern nötig. Sonst haben wir keinen für uns selbst, sondern er gehöret dem heiligen Bilde, das wir bilden. Lebe recht wohl!

Dein H.“

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25-Pf-Sondermarke der DDR-Post (1970) zum 200. Geburtstag Friedrich Hölderlins aus der Serie Berühmte Persönlichkeiten.

25-Pf-Sondermarke der DDR-Post (1970) zum 200. Geburtstag Friedrich Hölderlins aus der Serie Berühmte Persönlichkeiten.

Das Werk What remains the poets provide (2018) von Michal Martychowiec steht im unmittelbaren Dialog mit den Schlusszeilen von Friedrich Hölderlins spätem Gedicht Andenken von 1803: „Was bleibet aber, stiften die Dichter."  Es ist ein, wenn nicht das, programmatische Schlüsselwerk der aktuellen Ausstellung und geht Hand in Hand mit Giovanni Anselmo, Mano che indica (Hand indicating) von 1981.

Das Werk What remains the poets provide (2018) von Michal Martychowiec steht im unmittelbaren Dialog mit den Schlusszeilen von Friedrich Hölderlins spätem Gedicht Andenken von 1803: „Was bleibet aber, stiften die Dichter." Es ist ein, wenn nicht das, programmatische Schlüsselwerk der aktuellen Ausstellung und geht Hand in Hand mit Giovanni Anselmo, Mano che indica (Hand indicating) von 1981.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

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Einladung – Ausstellung ‚Tempel auf Zeit‘

Einladung – Ausstellung ‚Tempel auf Zeit‘

μυθοποίηση
Tempel auf Zeit

16. Februar 2020
Vier Uhr Nachmittags
Thesaurós. Berlin

 

 

„Alle Geschichte ist transparent
nach dem Ewigmenschlichen hin,
ist das Vertraute im Fremden;
eben darin liegt ihre Aktualität.“

Golo Mann.
Ansprache am 29. dt. Historikertag 1972

7. Februar 2020

Sehr verehrte Damen und Herren,

mit dieser Erinnerung Golo Manns an die Ewigkeit der Geschichte möchten wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung Tempel auf Zeit einladen.

Der neue Thesaurós Raum in Berlin öffnet am Sonntag den 16. Februar um vier die Pforten. Kommen Sie zahlreich und mit Freunden!

 

Passagen aus dem Text der Ausstellung von JMH Schindele:

II

Die Suche nach Horizontverschmelzung

Tempel auf Zeit ist der Beginn einer auf etwa zehn Episoden angelegten Serie von Kunstausstellungen, die durch essayistische, poetisierende und kommentierende Mittel ergänzt werden.

Anliegen dieser Ausstellung ist die Betrachtung des Wechselspiels von Mythos und Poesie. Als lebensprägende Kraft und Grundriss menschlicher Existenz steht es im Mittelpunkt eines organischen Programms aus Gesprächen und Veranstaltungen und tritt uns in zehn Kunstwerken entgegen.

Diese stammen von:

El Arbi Bouqdib ARCHIVE, bearbeitet und romantisiert von Elshan GhasimiMichal Martychowiec und JMH Schindele.

GABRIEL, in Zusammenarbeit mit Stefan HähnelLaura Fociños Mantecón und JMH Schindele.

Elshan Ghasimi mit Friedrich Andreoni.

Hilarion Manero.

Michal Martychowiec.

GABRIEL Der Soldat der keinen Krieg führen sollte

GABRIEL interpretiert von Stefan Hähnel. Der Soldat der keinen Krieg führen wollte.

„… wie die Karte Europas und des fruchtbaren Halbmonds. Auf ihr sehen wir die Spur des
langsam sichtbar werdenden Werks des wandernden Eremiten Edwin William Moes und
seiner Gestalt GABRIEL.“

1-4 | Rosicrucian Ephemeris 1900-2000: At Midnight, 0 Hour Tdt | April 1947 – May 1947 (1984)

1-4 Rosicrucian Ephemeris 1900-2000 at Midnight | April 1947 – May 1947 (1984). Ein Objekt aus dem El Arbi Bouqdib ARCHIVE.

„… in einer Vitrine ein Objekt aus dem Nachlass des arabischen Biochemikers und Mystikers El Arbi Bouqdib.
Rosicrucian Ephemeris 1900-2000, ein Buch, die Sternkonstellationen des vergangenen Jahrhunderts,
aufgeschlagen am vermeintlichen Geburtsmonat Bouqdibs: April 1947.

Die Komponistin und Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi hat es 2018 musikalisch bearbeitet.
Aber was ist es, welcher Sphäre gehört es an?“

Michal Martychowiec - What remains the poets provide

Die Arbeit What remains the poets provide von Michal Martychowiec
ist eines der Schlüsselwerke in dieser Ausstellung.

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 16. Februar 2020, 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Posted by Joseph in Aktuelles
Neuer Ausstellungsraum in Berlin Charlottenburg

Neuer Ausstellungsraum in Berlin Charlottenburg

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

Sehr verehrte Damen und Herren,

es freut uns Sie zur Eröffnung unseres neuen Ausstellungsortes in der Uhlandstraße 147 in Berlin einzuladen.

Der Ausstellungsraum Thesaurós. Uhlandstraße. ist die Schnittstelle der Arbeit der Künstlergruppe Thesaurós und des erzählerischen Interesses des Kurators JMH Schindele.

Im halböffentlichen Raum möchten wir Sie zu kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen einladen. Diese werden von Gesprächen mit Gelehrten und Forscherinnen, literarischen und lyrischen Vergnügungen und anderen, die Geselligkeit befördernden Veranstaltungen begleitet.

Bublitz wird hier zusammenhängende und sich fortentwickelnde Geschichten erzählen. Diese entstehen aus den Werken der Gruppe Thesaurós im Dialog mit kulturhistorischen Objekten und Kunstwerken anderer Künstler. Die Auseinandersetzung mit der Historie und die Gegenwärtigkeit unterschiedlicher mythopoetischer künstlerischer Prozesse stehen dabei im Zentrum des Interesses.

Wir freuen uns zudem ganz besonders, unser Gesprächsprogramm zusammen mit dem Philosophen Reinhard Knodt zu gestalten.

Mit besten Grüßen und Wünschen für die neue Dekade,
im Namen aller Kollegen, JMH Schindele

Michal Martychowiec - All is history

Das Kunstwerk All is history von Michal Martychowiec lässt sich als Präambel für die Ausstellungen des Jahres 2020 lesen.
Wenn man sich weiter vorwagt, mag man es als funkelnden Leitstern oder schlichte Phantasie
über die condition humaine verstehen.

ÖFFNUNGSZEITEN

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

Eröffnung 16. Februar 2020, 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.
Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.

Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen. Eintritt & Führung kostenlos.

Posted by Joseph in Aktuelles
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