Der wandernde Eremit

GABRIEL ist eine Figur des Performance- und Konzeptkünstlers Edwin William Moes.

Der 1971 in Rotterdam geborene Künstler arbeitet seit 2005 mit diesem Charakter.

Von 2005 bis 2014 bildete das architektonische Gesamtkunstwerk BOUND den Mittelpunkt seines Schaffens. Dieses aus mehreren Räumen und Häusern bestehende Unterfangen ist weitestgehend zerstört. Es liegt in der mittelalterlichen Stadt Melsungen an der Fulda.

Am 15. September 2015 brach der Künstler auf. Seine Wanderschaft führt ihn auf die drei großen christlichen Pilgerstraßen Santiago de Compostelas, Roms und Jerusalems. Höhepunkte des Weges sind die sogenannten performativen Erzählungen. Eng verknüpfte Geschichten; Symbole, Gesten und narrative Reihungen aus der Sphäre des Heiligen und der realen Geschichte.

Die Grenze zwischen Phantasie, Inszenierung, Echtheit und Schauspiel verwischt.

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GABRIEL arbeitet als Bublitz Thesaurós Künstler eng mit der Fotografin Laura Fociños Mantecón
und dem Fotografen Stefan Hähnel zusammen.

GABRIELS Fußreise wird seit 2017 von dem Kunsthistoriker JMH Schindele begleitet.

 

Die Arbeit von Edwin William Moes ist Teil des Mnemosyne-Projektes.

Auf der Karte mit dem deskriptiven Titel 15.9.2015–7.8.2019 können wir die bisherige Route des Fußwanderers nachvollziehen.
Er selbst spricht von einem Bindfaden aus Zeit und Zeugenschaft, die uns seine Spur nachvollziehen lässt.

AUTOMATIC: GABRIEL bedeutet Freund oder der gezauberte Regenbogen
28. Januar 2017, Oujda, Marokko


ETERNO RETORNO | THREE GATES
The Gate of Forgivness

3/1/16 Santiago de Compostela, Spanien

Sprachaufzeichnung: Eterno Retorno
5. Februar 2017, Oujda, Marokko


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© Laura Fociños Mantecón

„Dear Father, ...“

17/3/16 Pontevedra

Plaza de la Peregrina

In einer zweistündigen Improvisation innerhalb eines mit schwarzen Panzertape 'abgezeichneten' Urraums führt GABRIEL einen showdown auf. In diesem Fall eine Konfrontation zwischen ihm und seinem Vater; erzählt durch repetitive Bewegungsabläufe und seine Stimme.

06.01.16 - Unicorn III
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© Laura Fociños Mantecón

Unicorn III. Proletarian Abetment

01/06/16 Vigo

Krankenhausgelände Hospital do Meixoeiro

14 Tage nach der Hauptdemonstration auf dem Plaza d'Espagna in Vigo entschieden sich die Krankenhausmitarbeiter*innen, das Hospital do Meixoeiro zu besetzen. GABRIEL tritt ein zweites Mal vor die Demonstranten. Diese wehren sich gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens in Galicien. Er schnitzt das Wort AMOR in seinen Brustkorb nach dem sogenannten stripdown; dann verbindet er sich die Augen, legt Fesseln um seinen Puls und geht in die Mitte der Protestler.

06.02.16 - Unicorn V
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© Laura Fociños Mantecón

Unicorn V. Eucalypto

02/06/16 Pontevedra

Avenida de Avelino Montero Ríos

Während einer jährlich stattfindenden Demonstration mit dem Namen Marcha Contra ENCE/EINOSA führt GABRIEL einen künstlerischen Protestakt auf/durch. Zeitgleich des Verbrennens eines quadratischen Bündels aus Eukalyptusblättern und Holzsplittern schneidet er mit einer Klinge das Wort FORA in seine Brust.

06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
06.12.16 - Die Verbrennung des Hauses hinter dem Licht
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© Laura Fociños Mantecón

Glastagebücher

12/06/16 Pontevedra

Praza da Leña

Ein Kammerspiel: Nacht, 4 schwarze Bücher, 4 Ecksteine, 4 Wörter und ein Mensch innerhalb des Urraums. GABRIEL wiederholt in etwa eineinhalb Stunden und in vier sich gleichenden Akten einen Bewegungsablauf: das Vorlesen, das Verbrennen, das Schneiden und der transzendentale Tanz.

(Es gibt ein Buch Vater, ein Buch Mutter, ein Buch Edwin, ein Buch GABRIEL).


Atmosphären

AUTOMATIC: Das Schwarze Land das mich zur Wüste führte
29. Dezember 2016, Zagora, Marokko


Marianische Antiphonen

Marianische Antiphonen. Prolog

Marianische Antiphonen I
„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, ...“

Marianische Antiphonen II
Zwischenland

Marianische Antiphonen III
Die Hirtenkinder von Portugal.
Lúcia Rosa dos Santos, Jacinta Marto
und Francisco Marto.

3. Juli 2019, Coimbra, Portugal

3. Juli 2019, Coimbra, Portugal

5. August 2019, Tomar, Portugal

5. August 2019, Tomar, Portugal

6. August 2019, Zwischen Tomar und Fátima, Portugal

6. August 2019, Zwischen Tomar und Fátima, Portugal

7. August 2019, Al Justrel und Fátima, Portugal

7. August 2019, Al Justrel und Fátima, Portugal

Anfang August 2019 traf der Fotograf Stefan Hähnel GABRIEL zum ersten mal und begleitete ihn auf seinem Weg. Nahe und in dem Marien-Pilgerort Fatimá dokumentierte er den Alltag des Pilgers wie die Tätigkeit des Künstlers. Hieraus entstanden die ersten drei Teile der sogenannten Marianische Antiphonen. Der Prolog wurde im Juli 2019 von der Theatergruppe Mafalda 100km nördlich, in der alten Universitätsstadt Coimbra, festgehalten.


Gabriel Taufe
Weitere Information
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