μυθοποίηση
Tempel auf Zeit

Ausstellungseröffnung: 16. Februar 2020, 16 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neue Bublitz-Ausstellungsraum Thesaurós eröffnet am 16. Febuar 2020 mit der Ausstellung Tempel auf Zeit in Berlin. Die Ausstellung ist der Beginn einer auf etwa zehn Episoden angelegten Serie, von die durch essayistische, poetisierende und kommentierende Mittel ergänzt werden.

Laufzeit: 17. Februar – 29. März 2020

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr


GABRIEL, fotografiert von Stefan Hähnel

Thesaurós | Gabriel

GABRIEL ist eine Figur des Performance- und Konzeptkünstlers Edwin William Moes. Der 1971 in Rotterdam geborene Künstler arbeitet seit 2005 mit diesem Charakter.

Am 15. September 2015 brach der Künstler auf. Seine Wanderschaft führt ihn auf die drei großen christlichen Pilgerstraßen Santiago de Compostelas, Roms und Jerusalems.

Die Grenze zwischen Phantasie, Inszenierung, Echtheit und Schauspiel verwischt.


Ausstellungszyklus | Elies Miniatures

Im Sommer des Jahres 2018 begaben sich die Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi, der Konzeptkünstler Michal Martychowiec und der Kunsthistoriker JMH Schindele auf die Spuren des 2016 verstorbenen Mathematikers, Biochemikers, Magiers und Dichters El Arbi Bouqdib.

Nun haben die archivarisch-archäologisch-schöpferischen Schürfarbeiten mit dem Konzert- und Ausstellungszyklus Elies Miniatures die ersten Schätze zu Tage gebracht. Eine neue Form Musik, bildende Kunst, und biographische Erzählung zusammenzuführen.


Bublitz & Thesaurós.

Bublitz ist eine Künstler- und Kuratoreninitiative, die 2011 gegründet wurde. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Kulturgeschichte und ist eine Kombination aus kultureller Produktionsstätte, Künstlergruppe, Kuratorenbüro, Galerie, Musikverlag und Konzertveranstalter.

Die drei inhaltlichen Herzstücke von Bublitz sind thematische Ausstellungszyklen, die Arbeit der Künstlergruppe Thesaurós und der Ausstellungsraum Thesaurós. Uhlandstraße in Berlin.


Ausstellungszyklus | Mnemosyne

Mnemosyne. Auf der Suche nach der europäischen Identität ist ein auf mehrere Jahre angelegtes paneuropäisches und zivil- gesellschaftliches Ausstellungs- und Forschungsprojekt.

Namensgebend ist die griechische Göttin der Erinnerung: Mnemosyne. Das Wort »memory« stammt von ihr. Die Grundannahme von Mnemosyne ist: Ohne (geteilte) Erinnerung lässt sich keine (europäische) Identität ausbilden. Begeben wir uns gemeinsam auf die Suche.


Ein Statement zum Mnemosyne Projekt

In Europa sind Geschichte und Zukunfts-Vision aufs Engste miteinander verbunden. Das Versprechen Europas dreht sich um zwei entscheidende Wandlungen:

1. Vom Krieg zum Frieden – aus der europäischen Geschichte lernen wir, wie aus ehemaligen Tod-feinden friedlich koexistierende und eng miteinander kooperierende Nachbarn werden.
2. Vom Zwang zur Freiheit – aus der europäischen Geschichte lernen wir, wie aus Diktaturen Demokratien werden können.

Um diese Werte zu sichern, muss auf die gleichgültige Phase der EU eine Phase der Erweckung, der Emotion, der Erneuerung und des Engagements folgen. Das Projekt Mnemosyne. Auf der Suche nach der europäischen Identität begibt sich auf genau diesen Weg. Deshalb hat es unsere volle Unterstützung.

Prof. Dr. Aleida Assmann & Prof. Dr. Em. Jan Assmann

Weitere Information
Hosted and related websites

   www.elarbibouqdib.net
   www.elshanghasimi.eu
   www.hilarionmanero.eu
   www.michalmartychowiec.com
   www.wegabriel.com
   
   www.europeanmemory.org