MNEMOSYNE Prelude - Die Könige - Letter of Politics or Rules for Kings
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MNEMOSYNE Prelude - Die Könige - Letter of Politics or Rules for Kings

UTC 7 HOURS PARALLEL PERFORMANCE, 01. Juli 2017, ab 13 Uhr im Museum europäischer Kulturen Berlin

Ghasimis sieben-stündiges Stück The letter of politics or rules for kings bettet sich in eine größere, mit etwa 30 Performern erarbeitete Veranstaltung: Die Könige. Diese ist wiederum Höhepunkt und Abschluss der von Barbara Caveng und Dachil Sado federführend entwickelten Ausstellung Einsichten in flüchtige Leben die seit Anfang des Jahres im Museum europäischer Kulturen stattfindet.

Ghasimi wählt mit dem Titel The letter of politics or rules for kings den Ruf an ihren persischen Landsmann Nizam al-Mulk (1018 – 1092 n.Chr.), an diesen größten unter den Großwesiren, der das Seldschuken-Imperium über mehrere Generationen leitete. Dieser verfasste auch ein Buch der Staatskunst, das wohl bereits Macciavelli beeinflußte und dessen Titel sich die Künstlerin leiht. Ein Handbuch des Regierens und damit der klugen Strategie.

Im selben Moment ist Ghasimis Auftritt das zweite Präludium für Mnemosyne. Ein Vorspiel für eine Göttin der Zukunft – das Wort 'memory' stammt u.a. von ihr – und eine Erinnerung daran, dass Kultur immer ein Auseinandersetzungsphänomen, synkretistischer Kristall, ein Ergebnis unerzählter Dialoge ist.

Niẓām al-Mulks Werk Siyāsat-nāma gilt als Prototyp der literarischen Gattung des Fürstenspiegels.

Über: daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben & die Könige

In einem viermonatigen Prozess des Erprobens und Erforschens wurden Geschichten und Gedanken von Menschen, die Europas Ufer barfuß betreten haben, gemeinsam mit Ansässigen in Bewegung, Klang, Laut und Installationen umgesetzt. Epen, Fragebögen, Gedichte und Wortfetzen bilden das Gerüst der 7-stündigen Performance: Gilgamesch und Enkidu, Afamia und Damaszener Rose, Menschen, Löwen und Mäuse, Rechte und Tatsachen. Metallbetten-Perkussion, bewegte Bilder, wohltemperiert erklingt die Tar. Ein Witz - Eine Stunde Stille....

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Fotos © Max Schwarzmann

 


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