Ausstellungszyklen

Bublitz zielt durch die Form des Ausstellungszyklus bzw. der Ausstellungsreihe darauf, längere und zusammenhängende Geschichten und thematische Auseinandersetzungen darzustellen. Leitmotiv unserer Arbeit ist dabei stets das Ziel, unserem Publikum ein tieferes Verständnis unterschiedlicher Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart zu vermitteln. Dies geschieht durch Analyse, Darstellung und Vivisektion des Zeitgeistes auf Grundlage historischer Erfahrung – in Form von Ausstellungen mit Kunst und kulturhistorischen Objekten.

Der erste Ausstellungszyklus 2011 war die Reihe Handlungsbereitschaft – Skizze einer Generation am Ende der Geschichte. In dieser wurde die Skizze und das Psychogramm der Generation die zwischen 1980 bis 1990 Geborenen entworfen. Dies geschah durch Werke und Positionen von etwa 90 Künstlerinnen, Künstlern und Gästen, durch die Einbindung kultureller Artefakte und eines umfassenden Gesprächs- und Rahmenprogramms.

Bublitz verwaltet seit 2016 den Nachlass des vergessenen marokkanischen Mathematikers, Biochemikers, Poeten, und Mystikers El Arbi Bouqdib. Der 2018 begonnene Ausstellungszyklus Elies Miniatures nutzt dieses Archiv und ist der Entwurf einer poetisch-hermeneutischen Annäherung an Bouqdibs Schaffen und Biographie durch die Medien unterschiedlicher Künste. Ausgehend von der Objektauswahl und den Kompositionen von Elshan Ghasimi finden Konzeptkunst, Konzert, Ausstellung, Erinnerungsarbeit, Archivarbeit und Musik eine in- und miteinander verschränkte Form.

MNEMOSYNE. Auf der Suche nach der europäischen Identität. Namensgebend ist die griechische Göttin der Erinnerung: Mnemosyne. Das Wort Memory stammt von ihr. Hauptthema des auf viele Jahre und Etappen angelegten Projektes ist der Zusammenhang zwischen Identität und (kulturellem) Gedächtnis sowie dessen Exploration durch unterschiedliche Medien und Künste. Die Ausstellungen und Ausstellungsformate entwickeln sich dabei über die wechselnden Stationen hinweg stets weiter und reagieren bei gleichem thematischem Schwerpunkt auf die vielfältigen Orte und ihre Gegebenheiten.

 


 

 


 

Die Frage nach (persönlichem) Sinn, (persönlicher) Bedeutung und (persönlicher) Freiheit ist der Kern der symbolistischen Ausstellungsreihe Xenien. Teil der Inszenierung sind theatrale Ereignisse, sogenannte Feiern, die weitere Kapitel der Erzählung konstituieren.

The road leads back and back to the black square ist eine von den Kunsthistorikern Lukas Töpfer und JMH Schindele konzipierte Reihe, die sich vornehmlich mit kunst- und ausstellungstheoretischen Fragestellungen befasst.

Durch ein breites Spektrum an unterschiedlichen Zugriffen, die jeweils ein anderes Publikum adressieren, und die Zusammenführung unterschiedlicher Formate von Ausstellungen als Medium der Kommunikation, bildet sich ein Panorama heutiger Potentiale des Kuratierens und Zeigens.

 


 

Aktuelles

© Max Schwarzmann | Mnemosyne Prelude - Die Könige - Letter of Politics or Rules for Kings part of UTC 7 HOURS PARALLEL PERFORMANCE

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