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Ausstellungszyklen

Bublitz zielt durch die Form des Ausstellungszyklus bzw. der Ausstellungsreihe darauf, längere und zusammenhängende Geschichten zu erzählen Leitmotiv unserer Arbeit ist dabei stets das Ziel, unserem Publikum singuläre Einblicke in künstlerische Werke und ein tieferes Verständnis von Zusammenhängen zwischen Geschichte und Gegenwart zu vermitteln. Dies geschieht durch Analyse, Darstellung und Vivisektion des Zeitgeistes auf Grundlage historischer Erfahrung – in Form von Ausstellungen mit Kunst, Mythos und kulturhistorischen Objekten.

Durch ein breites Spektrum an unterschiedlichen Zugriffen und die Zusammenführung unterschiedlicher Formate von Ausstellungen als Medium der Kommunikation, bildet sich so ein Panorama heutiger Potentiale des Kuratierens und Zeigens.

Seit 2020

μυθοποίηση – mythopoesis

Das Zeigen, Erzählen und die analytische Untersuchung gegenwärtiger Mythologien (verstanden als komplexe poetische Narrationen, die meist, aber nicht zwingend auf vorhergehende mythologische Zeichenkosmen reagieren und diese somit fortführen) ist Anliegen der Ausstellungsreihe μυθοποίηση – mythopoesis. Diese wurde im Februar 2020 mit der Ausstellung Tempel auf Zeit im Bublitz Thesaurós eröffnet. Ausgangspunkt der mythopoetischen Betrachtungen bilden die Werke, Persönlichkeiten und Kosmen der Künstlergruppe Thesaurós und das erzählerische Interesse Julian M. H. Schindeles.

Seit 2018

Elies Miniatures

Bublitz verwaltet seit 2016 den Nachlass des vergessenen marokkanischen Mathematikers, Biochemikers, Poeten, und Mystikers El Arbi Bouqdib. Der 2018 begonnene Ausstellungszyklus Elies Miniatures nutzt dieses Archiv und ist der Entwurf einer poetisch-hermeneutischen Annäherung an Bouqdibs Schaffen und seine Biografie durch Medien unterschiedlicher Künste. Ausgehend von der Objektauswahl und den Kompositionen der klassischen persischen Musikerin und Virutosin Elshan Ghasimi finden Konzeptkunst, Musik, Ausstellung und Erinnerungsarbeit eine in- und miteinander verschränkte Form.

Seit 2015

MNEMOSYNE. Auf der Suche nach der europäischen Identität

Namensgebend und Programm ist die griechische Göttin der Erinnerung: Mnemosyne – die Begriffe Meme oder Memory resultieren u.a. aus ihr. Hauptthema des 2015 begonnen und auf viele Jahre und Etappen angelegten Werkes ist der Zusammenhang zwischen Identität und (kulturellem) Gedächtnis und dessen Exploration durch unterschiedliche Medien und Künste. Die Ausstellungen und Ausstellungsformate entwickeln sich dabei über die wechselnden Stationen weiter und reagieren bei gleichem thematischem Schwerpunkt auf die vielfältigen Orte und ihre konzeptuellen Gegebenheiten.

Seit 2015

XENIEN

Die Frage nach (individuellem) Sinn, (individueller) Bedeutung und (individueller) Freiheit ist der Kern der symbolistischen Ausstellungsreihe Xenien. Diese wird von Michal Martychowiec und Julian M. H. Schindele verantwortet. Teil der Inszenierung sind theatrale Ereignisse, sogenannte Feiern, die weitere Kapitel der Erzählung konstituieren.

Seit 2014

The road leads back and back to the black square

The road leads back and back to the black square ist eine von den Kunsthistorikern Lukas Töpfer und Julian M. H. Schindele konzipierte Reihe, die sich vornehmlich mit kunst- und ausstellungstheoretischen Fragestellungen befasst.

Titelgebend für die Reihe ist ein Zitat des britischen Kunsthistorikers T.J. Clark.

Seit 2011

Handlungsbereitschaft

Der erste Bublitz-Ausstellungszyklus war die Reihe Handlungsbereitschaft – Skizze einer Generation am Ende der Geschichte 2011. In dieser wurde – in vier Auflagen - die Skizze und das Psychogramm der Generation die zwischen 1980 bis 1990 Geborenen entworfen. Dies geschah durch Werke und Positionen von etwa 90 Künstlerinnen, Künstlern und Gästen, durch die Einbindung kultureller Artefakte und eines umfassenden Gesprächs- und Rahmenprogramms.