ausstellungszyklen

AUS DER DÜSSELDORFER SZENE UND CHEATS AND GODS REDUX | Eröffnung 27. August

JMH Schindele, NOFOG, 2026: schwarze Marmorplatte (Monte Nero) mit der Gravur „NOFOG“ in Ultraschwarz, 90 × 85 × 2 cm

NOFOG, 90 x 85 x 2 cm Marmor (Monte Nero), CNC-Gravur, Acrylfarbe (ultra-black), 2026

Liebe Freunde und Freundinnen,

am Donnerstag, den 27. August um 19 Uhr eröffnen in der Bamberger Straße 18 zwei eigenständige Ausstellungen:

CHEATS AND GODS REDUX und AUS DER DÜSSELDORFER SZENE · Sammlung p.w.richard.

CHEATS AND GODS REDUX  

CHEATS AND GODS ist noch da. 

Im März eröffnet, hat sich die Ausstellung über die vergangenen Monate immer wieder verändert. Einzelne Arbeiten verschwanden, neue kamen hinzu. Nach fast einem halben Jahr kehrt sie nun in veränderter Form zurück: REDUX.

Zurück und anders – wie Fortuna Redux, die Fortuna der glücklichen Heimkehr. Moduliert, durch neue Arbeiten verschoben, konzentriert. Ohne die romantische, nachkantische Grundthese von CHEATS AND GODS aufzugeben: den Menschen als ein Wesen, das sich und seine Welt immer wieder neu entwirft und einbildet. Ein zweites, kürzeres Kapitel. Bekanntes bleibt, anderes verschiebt sich, neue Beziehungen entstehen zwischen den Göttern.

Geschichte, Mythos, Gott, Götter, Cheats, Freiheit, ein tanzender Christus – und wir wie immer mittendrin.

pars pro toto 2 (Dagobert und der Gesalbte) 144,5 × 29 × 26,5 cm, Christusfigur, Dagobertfigur, Stein, Epoxidharz, Pigmente, Sockel, Fragmentierung, 2026
pars pro toto 2 (Dagobert und der Gesalbte) 144,5 × 29 × 26,5 cm, Christusfigur, Dagobertfigur, Stein, Epoxidharz, Pigmente, Sockel, Fragmentierung, 2026

pars pro toto 2 (Dagobert und der Gesalbte), 144,5 × 29 × 26,5 cm, Christusfigur, Dagobertfigur, Stein, Epoxidharz, Pigmente, Sockel, Fragmentierung, 2026

AUS DER DÜSSELDORFER SZENE

Zeitgleich eröffnet p.w.richard eine Ausstellung mit Grafiken aus seiner Sammlung. Zu sehen sind Arbeiten von Joseph Beuys, Imi Knoebel, Heinz Mack, Blinky Palermo, Sigmar Polke, Günther Uecker und anderen.

Aus der Düsseldorfer Szene richtet den Blick auf eine der prägenden Kunstszenen der deutschen Nachkriegszeit: von ZERO und Joseph Beuys über neue Formen von Materialität und die Erweiterung des Kunstbegriffs bis zu Minimal Art und Kapitalistischem Realismus und auf ein Düsseldorf, in dem sich diese Entwicklung nicht auf die bildende Kunst beschränkte, sondern in dem später auch elektronische Musik, Punk und Neue Deutsche Welle prägend wurden.

Eröffnung
Donnerstag, 27. August 2026 · 19 Uhr 

Ausstellungen
28. August – 19. September 2026
Do + Fr · 14–19 Uhr
Sa · 13–16 Uhr
und nach Vereinbarung

Bamberger Straße 18 · 10779 Berlin
Klingel: elsweyer+hoffmann

Ich freue mich, Euch dort zu sehen. 

JMH Schindele 

Drei Männer in einem Raum der Düsseldorfer Szene, kontrastreiches Schwarz-Weiß-Foto, Sammlung p.w. Richard

Foto: Sammung p.w. Richard

Fotos: Stefan Haehnel

ZIRKULAR IV 26 – CHEATS AND GODS · Final Days · Persian Salon & Finissage

JMH Schindele, NOFOG, 2026: schwarze Marmorplatte (Monte Nero) mit der Gravur „NOFOG“ in Ultraschwarz, 90 × 85 × 2 cm

NOFOG
90 x 85 x 2 cm Marmor (Monte Nero), CNC-Gravur, Acrylfarbe (ultra-black), 2026

Liebe Freunde und Freundinnen,

zum Berlin Gallery Weekend öffnen wir die Ausstellung CHEATS AND GODS ein letztes Mal in konzentrierter Form – als Raum, der sich noch einmal vollständig durchschreiten lässt, bevor er sich verändert.

1.–3. Mai 2026
Fr–So · 15–18 Uhr

Am Freitag und Samstag bin ich vor Ort und führe gerne persönlich durch die Ausstellung.

Persischer Salon · Finissage 

Am Freitag, 8. Mai, verwandelt sich die Ausstellung in einen anderen Zustand: in einen persischen Salon, initiiert von Elshan Ghasimi – und zugleich in die erste Finissage von CHEATS AND GODS.

Der persische Salon verbindet Musik, Poesie und Gespräch – eine Form, die über Jahrhunderte hinweg als intimer Denk- und Resonanzraum gepflegt wurde. Im Zentrum steht der Radif – das Gedächtnis der klassischen persischen Musik – ein von der UNESCO anerkanntes immaterielles Weltkulturerbe.

Elshan Ghasimi gehört zu den profiliertesten Stimmen ihrer Generation. In ihrer Arbeit verbindet sie die präzise Kenntnis dieser Tradition mit einer Gegenwärtigkeit, die den Salon nicht als Rekonstruktion, sondern als lebendigen Ort erfahrbar macht.

Die Finissage ist dabei bewusst als Übergang gedacht: ein Abend zwischen Werk, Klang und Begegnung – offen und zugleich verdichtet, mit Imbiss und Getränken.

Freitag, 8. Mai 2026
Einlass 19:00 Uhr · Beginn 19:30 Uhr
Eintritt: 15 € / Support 30 € (inkl. Wein & Fingerfood)

Die Plätze sind begrenzt – wir empfehlen eine zeitnahe Reservierung.

https://www.eventbrite.de/e/elshan-ghasimis-persischer-salon-tickets-1985725703032

 

Aktuell ist Elshan Ghasimi beim Podiumfestival Esslingen zu Gast und komponiert dort ein neues Werk für Harfe, Klarinette und Gesang – es mag Sie überraschen: zeitgenössische klassische persische Musik.

Die Premiere und Festivaleröffnung findet am 30. April statt. Fühlen Sie sich auch hierzu herzlich eingeladen!

https://podium-esslingen.de/veranstaltungen/2026-04-30-2026-04-20-eine-revue

 

Die Ausstellung CHEATS AND GODS kann auf Anfrage bis Ende Mai besucht werden.
Wir freuen uns, diese Tage und Abende mit euch zu teilen.

JMH Schindele & Elshan Ghasimi 

Cheats and Gods, Ausstellungsansicht: Altbauraum mit Parkett, Marmortafeln an den Wänden und einem Sockel

CHEATS AND GODS Installation View

JMH Schindele, NOCLIP, 2026: grüne Marmorplatte mit der Gravur „NOCLIP“

NOCLIP
70 x 100 x 2 cm Quarzit (Botanic Green), CNC-Gravur, Acrylfarbe (ultra-black), 2026

Fotos: Stefan Haehnel

CHEATS AND GODS · JMH Schindele · Öffnungszeiten & Veranstaltungen

JMH Schindele, Das rechte Ohr des Augustus, 2025: rostige, aufgeschnittene Metallschale an einer weißen Wand

Das linke Ohr des Augustus von Prima Porta 
76 x 79,5 x 26,5 cm, 3D-Druck (nach Augustus von Prima Porta), gefundenes Objekt, 2025

CHEATS AND GODS
JMH Schindele

Bamberger Straße 18 · 10779 Berlin 

 

Eine ausgestreckte Hand empfängt Dich.
Keine Drohung – ein Angebot.  

Zwischen antiken Göttern, digitalen Zaubersprüchen und zerbrochenen Figuren entfaltet sich ein Raum, in dem Mythos, Material und Gegenwart ineinander greifen. 

Eisen, Marmor, Gold, tiefes Schwarz – und darin eingeschrieben: Wünsche, Codes, Projektionen. 

„Zwischen CHEATS und GODS erzählt der Mensch immer wieder – sich selbst.“  

Die Ausstellung bewegt sich entlang einer einfachen, radikalen These:
Wir leben in Bildern. In Erzählungen. In selbstgebauten Wirklichkeiten. 

Und vielleicht – für einen Moment – lässt sich das sehen.


Öffnungszeiten 

Regulär:
Freitag – Sonntag · 15–18 Uhr 

 

Geschlossen:
27.–29. März
3.–5. April (Ostern) 

 

Geöffnet an folgenden Wochenenden:
10.–12. April
17.–19. April
24.–26. April
01.–03. Mai 

 

Ort: 
Bamberger Straße 18 · 10779 Berlin 

Cheats and Gods, Vernissage: eine Besucherin betrachtet ein rostiges rotes Metallobjekt an der Wand

Eröffnung, 6. März 2026

Cheats and Gods, Vernissage: sechs kleine rostige Metalltafeln mit Messingplaketten an einer weißen Wand

Kleines panhellenisches All-Star-Team (Installationsansicht)

Kulturtermin
Samstag, 25. April · 17:00 Uhr 

Gespräch mit der Kuratorin Eleonora Frolov 

  • Künstlergespräch mit Julian Schindele  

Begrenzte Plätze · Wein und Gespräch 

Anmeldung bitte unter:
ef@frolov.ch 


Freitag, 8. Mai · Elshan Ghasimis persischer Salon · Finissage 

Zum Abschluss öffnet die Ausstellung ein letztes Mal. 

Elshan Ghasimi lädt zum Persischen Salon.
Ein Abend mit Musik, Poesie und Austausch – begleitet von Wein und kleinen Speisen. 

Ein Moment, in dem sich die Ausstellung noch einmal verschiebt:
von Stein zu Stimme, von Objekt zu Klang, von Form zu Sphäre. 

Ein Ausklang im Zeichen einer erneuerten Mythopoesis. 

 

Reservierung:
https://www.eventbrite.de/e/elshan-ghasimis-persischer-salon-tickets-1985725703032?aff=oddtdtcreator&keep_tld=true

JMH Schindele, CHEATS-GOLD: IDFKA (All Weapons, all items), 2025: Marmortafel mit der goldenen Gravur „IDKFA“, 34 × 81,7 × 3 cm

IDFKA (all weapons, all items)
34 × 81,7 × 3 cm, Kalkstein (Vratza), Handgravur, Blattgold 24k

Fotos: Stefan Haehnel
Fotos: Max Schwarzlose

CHEATS AND GODS JMH Schindele Eröffnung 6. März 2026

Flyer „CHEATS AND GODS“, JMH Schindele, 7.3.–3.5.2026, mit einer Steintafel mit der Aufschrift „IDDQD“

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit ein paar Tagen besteht Bublitz als Plattform seit 15 Jahren. Heute lade ich Euch und Sie zum ersten Mal als Solo-Künstler ein – getragen und unterstützt durch ein Kollektiv von Menschen und Liebenden. Die Ausstellung CHEATS AND GODS eröffnet am 6. März und zeigt Arbeiten aus Stein und Eisen der vergangenen zwei Jahre.

 

CHEATS AND GODS

Laufzeit: 07.03. – 03.05.2026 // Öffnungszeit: Freitag bis Sonntag, 15 – 18 Uhr
Eröffnung: Freitag, 6. März, 17:00 – 20:00 Uhr 
Spielort: Bamberger Straße 18, 10779 Berlin 

 

Zu dieser Ausstellung, genauer: zu einem paradigmatischen CHEAT, hat Lukas Töpfer einen Essay verfasst. Mit einem Auszug aus diesem Text IDDQD (God Mode) möchte ich zur Exkursion einladen...

 

„Was Julian Schindele 2025 in einen Kalkstein hat gravieren lassen, ist kein Name, sondern eine kryptisch erscheinende Buchstabenkombination. »IDDQD« steht dort geschrieben, in diesem schönen, unscheinbaren Naturstein, als würde uns ein Rätsel aufgegeben, ein Code, der noch zu entschlüsseln ist. Die fünf schwer verständlichen Buchstaben sind durch ein tiefes Schwarz zusätzlich ausgezeichnet, ausgefüllt, zur Absorption des Lichts, des Höheren aufgefordert. Sie wirken edel und bedeutungsvoll, aber auch düster, ultra-black, ähnlich geheimnisvoll wie ein Akronym einer nicht mehr gesprochenen, »toten« Sprache. Sie rufen mysteriöse Inschriften wie »Et in arcadia ego« in Erinnerung, gemahnen an Bruchstücke, Fragmente, ruinöse Reste der Antike. Sie wirken wie aus der Welt gefallen, einer Welt, die nicht mehr existiert, sich aber weigert, ganz zu verschwinden, ganz und gar in der Gegenwart aufzugehen.“ 

JMH Schindele, Kleines panhellenisches All-Star-Team, 2024: kleines goldenes Objekt auf rostig-brauner Fläche

Homer (Detail)
60 × 40 × 3,1 cm, 3-Druck, Eisen, Messing, 2024
Kleines panhellenisches All-Star-Team

Design: Masoud Morgan

Fotos: Stefan Haehnel

Solidarität mit Iran · CHEATS AND GODS · Persischer Salon in Hamburg

Arghavān!

Welches Geheimnis ist es,
dass der Frühling bei jeder Rückkehr
Trauer in unser Herz legt?

Dass die Erde Jahr für Jahr
vom Blut der Schwalben rotgefärbt wird
und den Geschundenen
Wunde um Wunde zufügt?

 

Liebe Freundinnen und Freunde, 

das neue Jahr ist noch nicht alt und doch bereits blutüberströmt.
Wir Europäerinnen und Europäer, im relativen Glück unserer simulierten Wahnkatastrophen, schälen uns im Schneckentempo aus einer naiven und dekadenten Lethargie, während Iranerinnen und Iraner für den Wunsch nach einem System auf die Straße gehen, das wir hier längst verwirklicht und für sicher gehalten haben. 

 

Neben vielen anderen Zusammenkünften möchte ich besonders auf die Veranstaltung „Solidarität mit Iran“ am 22. Februar um 15:00 Uhr im Restaurant PARS in Berlin-Charlottenburg [Grolmannstr. 53, 10623] hinweisen. 

 

Die Zeilen, die diesen Zirkular eröffnen, stammen von dem exilierten Dichter Hushang Ebtehaj (1928–2022). Der Künstler und Grafiker Masoud Morgan hat sie ausgewählt, um sie im Wortsinn zu animieren, zu verlebendigen und ihnen ein neues Kleid zu geben. Seine gestern veröffentlichte Arbeit findet sich hier.

 

Denn ja: Soziale Medien sind das Krebsgeschwür unserer Gesellschaften. Sie zersetzen demokratische Systeme und neuronale Netze. Und doch sollte man – das dialektische Momentum nicht verpassend – dankbar sein, dass sie in einem Land wie dem Iran existieren. Sonst wäre alles schwarz. 

 

In Hamburg am Fluss 

 

In Hamburg am Fluss liegt ein Ort der Gastfreundschaft.
Der Kunst und der Gemeinschaft, der Musik, des Tanzes und des Yogas:
Der 
Projektraum Övelgönne 106. 

 

An diesen besonderen Ort lädt die persische Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi in diesem Jahr viermal zum Persischen Salon ein. Das Sitz- und Liegekonzert ist kostenfrei, eine Platzreservierung wird empfohlen.

 

14. März 2026, 16 Uhr
02. Mai 2026, 16 Uhr
19. September 2026, 16 Uhr
07. November 2026, 16 Uhr

Wohn- und Projekthaus Övelgönne 106: Villa mit rotem Dach und Fachwerk in einem Garten, Foto Hausfotografie.de

Wohn- und Projekthaus Övölgönne 106 © Hausfotografie.de

Wohn- und Projekthaus Övelgönne 106: großer Raum mit Holzbalkendecke, Parkett und Fensternischen, Foto Hausfotografie.de

Elshan Ghasimi & Michael Kleeberg: Premiere am 20. Februar in Berlin 

Elshan Ghasimi und der Autor Michael Kleeberg präsentieren am 20. Februar 2026 die Früchte ihrer gemeinsamen Kooperation in einem neuen Format:
einer Lesung mit Musik, einem Konzert mit Text oder etwas Drittem – im Auge und in den Ohren des Betrachters und der Hörerin. 

„Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause.“
ist eine poetische Reise durch die Schrecken unserer Zeit hindurch – hin zu Harmonie und zur höheren Heiterkeit menschlicher Hoffnung. 

Die Veranstaltung in der Humboldt-Bibliothek [Karolinenstraße 19, 13507 Berlin] startet um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei und es bedarf keiner Anmeldung. 

Elshan Ghasimi in blauer Bluse hinter einer steinernen Balustrade im Sonnenlicht, Foto Arnaud Ele

Elshan Ghasimi © Arnaud Ele

Michael Kleeberg mit Brille am Mikrofon vor grünem Hintergrund, Foto Amrei-Marie

Michael Kleeberg © Amrei-Marie

Ausstellungseröffnung CHEATS AND GODS am 6. März 2026 

Am 6. März eröffnet die erste Einzelausstellung von JMH Schindele. Fühlen Sie sich und fühlt Euch herzlich eingeladen!

Einladung „Cheats and Gods“, JMH Schindele, 7. März bis 3. Mai 2026, Bamberger Straße 18, Berlin, mit einer Marmortafel „IDDQD“, Design Masoud Morgan

Design: Masoud Morgan

Wir freuen uns auf die Wiedersehen!  

 

Im Namen der Beteiligten, 

JMH Schindele

Screening & Finissage · Tasneef-Finale · Morphine-Raum

Liebe Feiertagsgemeinschaft, 

der Sommer neigte sich dem Ende zu, bevor er begann – und nun stehen die vielen Festivitäten der Herbstsaison vor der Tür. 

Mit Freude darf ich Ihnen berichten, dass das „finale“ Tasneef-Konzert von Elshan Ghasimi nach einigem Hin und Her, Wasserbrüchen und higher forces nun in einem der schönsten Orte Berlins stattfinden wird: am 12. September 2025 im Tieranatomischen Theater (Charité-Gelände, Berlin-Mitte). Beginn ist um 18 Uhr – kommen Sie gern etwas früher, um die außergewöhnliche Architektur und die kleine Dauerausstellung zu sehen.

Der Eintritt ist frei. 

Plakat „Tasneef – Elshan Ghasimi“ 2025 mit der Musikerin und Tar vor einer Ziegelwand, rote Schrift

©Madeleine Brunnmeier_Bild ©Morgan_Gestaltung

Morphine Raum · ‚Recording Session‘ von Elshan Ghasimi am 8. November 

Schon heute möchten wir Sie auf eine besondere Gemme hinweisen: Am 8. November lädt Elshan Ghasimi in den Morphine Raum ein. Der Ort, betrieben von Morphine Records, ist Studio, Bühne und Klanglabor zugleich – intim, reduziert aufs Wesentliche, ausgestattet mit handgefertigten skulpturalen Lautsprechern. Gegründet mitten im Pandemiebeginn, hat sich der Raum zu einer lebendigen Schnittstelle internationaler Musik entwickelt – ein Rückzugsort für Kollaborationen, Aufnahmen und Experimente jenseits aller Genregrenzen.

In diesem Setting entsteht gemeinsam mit dem Publikum eine Live-Aufnahme – ein klingendes Kondensat aus neun Jahren künstlerischer Arbeit. 

Sergey Bratkov, Endless War, 2007, Videostill: zwei grüne Stahlhelme auf Beton vor einer Mauer

Sergey Bratkov, Endless War, 2007, Video, 2,30min

Screening & Finissage · An der Schwelle: EXIL  

Am 3. September um 17 Uhr laden wir Sie und Dich in die Kommunale Galerie Berlin zum Screening von Filmen von Sergey Bratkov (Infinite War, Exile), Ula Golub (Arche Noah), Jalal Maghout (Have a Nice Dog!), Aline Kleytman (Place to See Before You Die), Oksana Kazmina (Yellow Dress) und Oksana Chepelyk (Chronicles of War). 

Das Screening ist Teil der von Eleonora Frolov kuratierten Ausstellung An der Schwelle: EXIL. Sechs künstlerische Positionen aus der Ukraine und Syrien übersetzen Krieg und Exil nicht in bloße Dokumentation, sondern in poetische, visuelle und erzählerische Formen. So entsteht ein Panorama aus Isolation, Flucht, Fragmentierung – und der Sehnsucht nach Ankommen, dass die Ausstellung für einen Nachmittag
→ Weiterlesen zum Screening und zur Ausstellung 

Am Sonntag, den 7. September, 15–18 Uhr, schließt die Ausstellung mit einer Finissage und einer Kuratorinnenführung durch Eleonora Frolov. 

 

Wir freuen uns, Sie bei einer oder mehreren dieser Gelegenheiten zu sehen. 

Mit herzlichen Grüßen
Julian Malte H. Schindele 

Gefördert von:

Logo der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin