thesaurós

ERÖFFNUNG: Nachricht vom letzten Menschen: The Mythology of Michal Martychowiec

μυθοποίηση – mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

herzlich laden wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung des polnisch-britischen Konzeptkünstlers Michal Martychowiec am 29. August, ab 18 Uhr, in den Thesaurós. Uhlandstraße. ein.

Die Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen ist eine Exploration des symbolischen Zeichenkosmos und der neuen Mythologie Martychowiecs. Die zwei Hauptakteure dieser Ausstellung sind die Figur des ungläubigen Thomas und die Figur des Pandabären. Letzterer übernimmt im System des Künstlers die 'Rolle' des letzten Menschen wohingegen uns Thomas als der archetypische gläubige Zweifler entgegentritt.

Die Ausstellung ist der dritte Teil des von Julian M. H. Schindele kuratierten Zyklus μυθοποίηση – mythopoesis.

-

Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 29. August die Ausstellung von 18 Uhr – 20 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Michal Martychowiec
Michal Martychowiec - To be an artist

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 29. August 2020, 18 Uhr.

Laufzeit: 30. August – 11. Oktober 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.

Eintritt & Führung kostenlos.
Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

Posted by Joseph in Aktuelles
Gott lacht. (Prophetie) am 15. Juli 2020 in Schloss Steinhöfel

Gott lacht. (Prophetie) am 15. Juli 2020 in Schloss Steinhöfel

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Liebe Interessierte an lachenden Göttern,
Liebe (zukünftige) Teilnehmer*innen unseres Berliner Philoquiums,

passend zu der Ausstellung des Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.GABRIEL – Marianische Antiphonen I, wollen wir nun nach koronatischer Pause das zweite unserer Gespräche zum Generalthema „Gott lacht“ führen. Das letzte hatte unter dem Stichwort „Genius“ vor allem die Philosophie Giorgio Agambens und die Rolle des Künstlers als kulturellen Erben des Priesters der entzauberten Welt thematisiert. Das zweite wird nun unter dem Stichwort des „Prophetischen“ stehen.

Zum Prophetischen haben außer Jan Assmann aus unserem Kreis Michael Stahl und Cornelius Mayer Tasch publiziert. In meinem eigenen Buch Der Atemkreis der Dinge wird die Arbeit der Künstler*innen als atmosphärische Arbeit aufgenommen, die nach und nach ersetzt, was der europäische Nihilismus scheinbar opferte, wodurch ein geradezu polytheistischer Himmel entstand, für den gilt, dass Gott weder tot ist noch wiederkehrt, sondern dass er nie ganz verschwunden war sondern eben „lacht“.

Wie sieht das heutige Pantheon des lachenden Gottes aus? Welcher „Religion“ gehören heutige „spirituelle Wanderer“, Künstler*innen und viele Philosoph*innen an? Wie sehen Menschenbilder und Kunstwerke aus, die sich mit den Denk-Figuren des „Pilgers“, der „Weihe“, des „Durchbruchs,“ des „Genius“ usw. beschäftigten?

Der Ort der Veranstaltung ist diesmal, wegen existierender Hygieneauflagen, nicht die Galerie, sondern Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel, (ca. 45 Minuten von Berlin-Mitte aus über die Autobahn Richtung Frankfurt (Oder)).

Steinhöfel ist, als eines der Hauptschlösser Friedrich des Großens, hochberühmt und von einem herrlichen Landschaftsgarten umgeben. Um die Schönheit des Ortes zu kosten, verbinden wir das Philoquium mit einem Spaziergang und einem Kaffeetrinken in diesen Gärten. Abschließend folgt ein Abendessen.

Ankunft gegen 15.00 Uhr, um 19.00 Uhr Rückfahrt, oder Abendessen im Schloss. Die ersten 10 Personen, die sich zum Abendessen anmelden, sind zu diesem eingeladen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten: [email protected]

Herzlich,
Reinhard Knodt & Julian M. H. Schindele

Edwin W. Moes/Gabriel ist seit dem 15. September 2015 auf Pilgerschaft. Bis heute hat er als Fußwanderer etwa 15.000 km hinter sich gebracht. Seit 2017 begleitete ihn sein erster Hund Guin, dann kam Chi, der Papa. Ihre beiden Söhne Noah und Logan wurden auf der Reise geboren. Vier schwarze Tiere und ein Wanderer. Das Pack, wie er sagt.

Edwin W. Moes/Gabriel ist seit dem 15. September 2015 auf Pilgerschaft. Bis heute hat er als Fußwanderer etwa 15.000 km hinter sich gebracht. Seit 2017 begleitete ihn sein erster Hund Guin, dann kam Chi, der Papa. Ihre beiden Söhne Noah und Logan wurden auf der Reise geboren. Vier schwarze Tiere und ein Wanderer. Das Pack, wie er sagt.

Die Cova da Iria in Fátima, Portugal. Fátima ist, noch vor Lourdes, der größte Marienwallfahrtsort der Welt. Im Sommer 1917 soll an diesem Ort, an einer Steineiche, die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern mehrfach erschienen sein. In diesem Marienheiligtum fand am 7. August 2019 die Performance Marianische Antiphonen III statt. Bei dieser Performance begleitete Gabriel die Babykatze NEO, die er einige Tage zuvor aus dem Müll gerettet hatte.

Die Cova da Iria in Fátima, Portugal. Fátima ist, noch vor Lourdes, der größte Marienwallfahrtsort der Welt. Im Sommer 1917 soll an diesem Ort, an einer Steineiche, die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern mehrfach erschienen sein. In diesem Marienheiligtum fand am 7. August 2019 die Performance Marianische Antiphonen III statt. Bei dieser Performance begleitete Gabriel die Babykatze NEO, die er einige Tage zuvor aus dem Müll gerettet hatte.

Kurzinformationen zur Veranstaltung

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Datum: 15. Juli 2020, ab 15 Uhr
In den Kalander eintragen
Ort: Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel


Kurzinformationen zur aktuellen Ausstellung

GABRIEL
Marianische Antiphonen I
„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag, 15–18 Uhr
Laufzeit: 14. Juni–8. August 2020

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Hauptpatin des Programms von Gott lacht.

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Hauptpatin des Programms von Gott lacht.

Posted by Joseph in Aktuelles
Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

μυθοποίηση – mythopoesis

GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Wir als Betrachter werden dabei Zeugen einer realen, doch erfundenen mystischen und mythischen Handlung, die Moes/Gabriel an und in sich erlebt. Jenseits der Kunst, doch durch ihre Mittel. Die „Heirat zwischen Künstler und Pilger.“

 

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

nun, nach knapp dreimonatiger Pause, freut es uns Sie endlich wieder zu einer Ausstellung in den Thesaurós. Uhlandstraße. einladen zu können. Und wie Sie im Einleitungszitat gelesen haben, dürfte es sehr sehr interessant werden.

Wir begleiten Gabriel – den Gottsucher, Pilger, Künstler, Aktivisten, Menschen und Freund – auf einer Station und bei einer Performance seiner 2015 begonnenen Pilgerschaft. (Austragungs-)Ort ist die Templerburg und Wehrklosteranlage Convento de Christo in Tomar, Portugal.

Die Ausstellung Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“ hat die Suche nach der mythischen Gestalt Marias zu ihrem Mittelpunkt. Maria wird dabei nicht nur als christliche Mutter Gottes erlebt, sondern auch als mächtige Symbolgestalt, die das weibliche Antlitz Gottes repräsentiert. Kulturgeschichtlich eingebettet, erscheint dieses in immer wieder neuen Formen, Varianten und Inkarnationen.

Autoren der Performance und Ausstellung sind Julian M.H. Schindele und Edwin W. Moes – der auch Gabriel verkörpert. Die Fotografien sind von Stefan Hähnel.

Soviel sei an dieser Stelle verraten, weitere Informationen finden Sie hier.

-

Das Corona-Virus, dass uns alle aus der Realität gehoben hat und uns damit die Chance gibt diese neu zu sehen, gebietet auch für diese Ausstellung besondere Vorgaben. Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 13. Juni die Ausstellung von 15 – bis 18 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Gabriel Marianische Antiphonen I
Gabriel Marianische Antiphonen I

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 13. Juni 2020, 15 Uhr.

Laufzeit: 14. Juni – 8. August 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Posted by Joseph in Aktuelles
Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert von Elshan Ghasimi

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert von Elshan Ghasimi

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert
von Elshan Ghasimi

10.4.20 19 Uhr in Ihrem Wohnzimmer

Liebe Kulturinteressierte,

Draußen blühen Forsythien und Magnolien, Vögel zwitschern und sammeln ihre Zweige für den Nestbau.

Drinnen sind Ichs, die sich nach dem Wir sehnen. Berührung geht auf Distanz. Herausfordernde Zeiten für uns alle.

Foto © Arnaud Ele

Foto © Arnaud Ele

Die Menschenkinder sind ja alle Geschwister
Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder
Hat Leid nur ein einzig Glied erfasst
So bleibt anderen weder Ruh noch Rast.

Dieser Vers stammt vom berühmten persischen Dichter Saadi (1210-1291 n. Chr.) Er inspiriert die Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi gerade jetzt ihre Verbundenheit auszudrücken. Sie lädt Sie am Karfreitag, 10. April 2020 um 19 Uhr zu einem halbstündigen Live-Konzert auf der Tar ein. Virtuell natürlich. Das Live-Konzert findet in der Ausstellung Tempel auf Zeit im Thesaurós. Uhlandstraße statt. Sie können sich unter diesem Link dazuschalten:

https://youtu.be/xHVy245IQpw

Lassen Sie sich berühren von Ghasimis Interpretationen Persischer Klassik.

Sie können aber auch schon vorher dem Meister-Spiel von Elshan Ghasimi zuhören. In ihrem Konzert Ein Garten singender Dinge näherte sie sich der Biografie des Mathematikers und Mystikers El Arbi Bouqdib anhand von Objekten aus seinem Nachlass. Zum Musikvideo des Konzerts von 2018 in der Bremer Friedensgemeinde kommen Sie durch einen Klick auf das Foto.

Elshan Ghasimi
Foto © Frank Jacobsen

Foto © Frank Jacobsen

Posted by Joseph in Aktuelles
Einladung – Ausstellung ‚Tempel auf Zeit‘

Einladung – Ausstellung ‚Tempel auf Zeit‘

μυθοποίηση
Tempel auf Zeit

16. Februar 2020
Vier Uhr Nachmittags
Thesaurós. Berlin

 

 

„Alle Geschichte ist transparent
nach dem Ewigmenschlichen hin,
ist das Vertraute im Fremden;
eben darin liegt ihre Aktualität.“

Golo Mann.
Ansprache am 29. dt. Historikertag 1972

7. Februar 2020

Sehr verehrte Damen und Herren,

mit dieser Erinnerung Golo Manns an die Ewigkeit der Geschichte möchten wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung Tempel auf Zeit einladen.

Der neue Thesaurós Raum in Berlin öffnet am Sonntag den 16. Februar um vier die Pforten. Kommen Sie zahlreich und mit Freunden!

 

Passagen aus dem Text der Ausstellung von JMH Schindele:

II

Die Suche nach Horizontverschmelzung

Tempel auf Zeit ist der Beginn einer auf etwa zehn Episoden angelegten Serie von Kunstausstellungen, die durch essayistische, poetisierende und kommentierende Mittel ergänzt werden.

Anliegen dieser Ausstellung ist die Betrachtung des Wechselspiels von Mythos und Poesie. Als lebensprägende Kraft und Grundriss menschlicher Existenz steht es im Mittelpunkt eines organischen Programms aus Gesprächen und Veranstaltungen und tritt uns in zehn Kunstwerken entgegen.

Diese stammen von:

El Arbi Bouqdib ARCHIVE, bearbeitet und romantisiert von Elshan GhasimiMichal Martychowiec und JMH Schindele.

GABRIEL, in Zusammenarbeit mit Stefan HähnelLaura Fociños Mantecón und JMH Schindele.

Elshan Ghasimi mit Friedrich Andreoni.

Hilarion Manero.

Michal Martychowiec.

GABRIEL Der Soldat der keinen Krieg führen sollte

GABRIEL interpretiert von Stefan Hähnel. Der Soldat der keinen Krieg führen wollte.

„… wie die Karte Europas und des fruchtbaren Halbmonds. Auf ihr sehen wir die Spur des
langsam sichtbar werdenden Werks des wandernden Eremiten Edwin William Moes und
seiner Gestalt GABRIEL.“

1-4 | Rosicrucian Ephemeris 1900-2000: At Midnight, 0 Hour Tdt | April 1947 – May 1947 (1984)

1-4 Rosicrucian Ephemeris 1900-2000 at Midnight | April 1947 – May 1947 (1984). Ein Objekt aus dem El Arbi Bouqdib ARCHIVE.

„… in einer Vitrine ein Objekt aus dem Nachlass des arabischen Biochemikers und Mystikers El Arbi Bouqdib.
Rosicrucian Ephemeris 1900-2000, ein Buch, die Sternkonstellationen des vergangenen Jahrhunderts,
aufgeschlagen am vermeintlichen Geburtsmonat Bouqdibs: April 1947.

Die Komponistin und Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi hat es 2018 musikalisch bearbeitet.
Aber was ist es, welcher Sphäre gehört es an?“

Michal Martychowiec - What remains the poets provide

Die Arbeit What remains the poets provide von Michal Martychowiec
ist eines der Schlüsselwerke in dieser Ausstellung.

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 16. Februar 2020, 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Posted by Joseph in Aktuelles
Neuer Ausstellungsraum in Berlin Charlottenburg

Neuer Ausstellungsraum in Berlin Charlottenburg

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

Sehr verehrte Damen und Herren,

es freut uns Sie zur Eröffnung unseres neuen Ausstellungsortes in der Uhlandstraße 147 in Berlin einzuladen.

Der Ausstellungsraum Thesaurós. Uhlandstraße. ist die Schnittstelle der Arbeit der Künstlergruppe Thesaurós und des erzählerischen Interesses des Kurators JMH Schindele.

Im halböffentlichen Raum möchten wir Sie zu kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen einladen. Diese werden von Gesprächen mit Gelehrten und Forscherinnen, literarischen und lyrischen Vergnügungen und anderen, die Geselligkeit befördernden Veranstaltungen begleitet.

Bublitz wird hier zusammenhängende und sich fortentwickelnde Geschichten erzählen. Diese entstehen aus den Werken der Gruppe Thesaurós im Dialog mit kulturhistorischen Objekten und Kunstwerken anderer Künstler. Die Auseinandersetzung mit der Historie und die Gegenwärtigkeit unterschiedlicher mythopoetischer künstlerischer Prozesse stehen dabei im Zentrum des Interesses.

Wir freuen uns zudem ganz besonders, unser Gesprächsprogramm zusammen mit dem Philosophen Reinhard Knodt zu gestalten.

Mit besten Grüßen und Wünschen für die neue Dekade,
im Namen aller Kollegen, JMH Schindele

Michal Martychowiec - All is history

Das Kunstwerk All is history von Michal Martychowiec lässt sich als Präambel für die Ausstellungen des Jahres 2020 lesen.
Wenn man sich weiter vorwagt, mag man es als funkelnden Leitstern oder schlichte Phantasie
über die condition humaine verstehen.

ÖFFNUNGSZEITEN

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

Eröffnung 16. Februar 2020, 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.
Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.

Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen. Eintritt & Führung kostenlos.

Posted by Joseph in Aktuelles

New Music for the old Ceremony

Elshan Ghasimi - Elies Miniatures I & II

 

 

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen,

im Sommer letztes Jahres begaben sich Elshan GhasimiMichal Martychowiec und JMH Schindele auf die Spuren des 2016 verstorbenen Mathematikers, Biochemikers, Magiers und Dichters El Arbi Bouqdib. Mit Hilfe der Familie und insbesondere des, noch von seinem Vater eingesetzten, Nachlassverwalters Joseph Bouqdib, wurde das sogenannte El Arbi Bouqdib Archive gegründet.

Anliegen dieses Archivs ist es, auf Grundlage der etwa 20000 nachgelassenen Dokumente, den Lebensweg dieses außerordentlichen Einzelgängers nachzuzeichnen. Poetische Erinnerungsarbeit zu betreiben.

Nun haben die archivarisch-archäologisch-artistischen Schürfarbeiten die ersten Schätze zu Tage gebracht. Die Virtuosin Elshan Ghasimi hat sich von einzelnen Objekten inspirieren lassen und wir freuen uns über ihre live Alben Elies Miniatures I – Ein Garten singender Dinge und EM II – Archivblumen und die Fertigstellung der Videoarbeit zu diesen.

Aus Anlass der Publikation wurde zudem der Musikverlag Bublitz Music gegründet. Dieser wird sich perspektivisch vor allen Dingen the other classical musics – mit dem schönen Begriff des britischen Musikwissenschaftlers Michael Church gesprochen – widmen.

EG - Elies Miniatures performance

Ein kurzer Auszug aus dem Pressetext:

„Wie klingt ein Magnetfeldgenerator? Was spricht das letzte Feuerzeug? Wessen Hände treten uns entgegen und was hat es mit der Sternenkarte auf sich?

Elshan Ghasimis Konzeptalbum Elies Miniatures I – Ein Garten singender Dinge kombiniert klassische persische Musik mit dem Anspruch zeitgenössischer konzeptueller Kunst und der Aufarbeitung eines Archivs.

Mit höchster Sensibilität im musikalischen Ausdruck führt uns die Weltklasse-Solistin auf der Tar, in ein neues Melodien-Universum. Als Komponistin verschränkt sie dabei unterschiedliche modale Skalen des Radīfs , kombiniert diese mit Einflüssen und Elementen der Minimalmusik und verwebt Dichtung von Omar Chayyām, Hossein Gol-e-Golab, Hatef Esfahani und eigene Texte. Ghasimi tritt dabei als Komponistin, Solistin, Sängerin und Rezitatorin in Erscheinung.....“

Als Konzert- und Ausstellungszyklus ist Elies Miniatures eine fortlaufende Erzählung und eine neue Form Musik, bildende Kunst, und biographische Erzählung zusammenzuführen. Auf der Website zum Zyklus erfahren Sie mehr über den konzeptuellen und künstlerischen Rahmen des gemeinsamen Werks von Elshan Ghasimi, Michal Martychowiec und JMH Schindele.

Weiterlesen.

 

-

 

Sie finden die Alben auf allen gängigen Plattformen.
Eine limitierte Edition auf Vinyl wird vorbereitet.

Jeffrey Arlo Brown hat Elshan Ghasimi für das Van Magazin porträtiert.

Porträt lesen.

Posted by Joseph in Aktuelles
Elshan Ghasimi – Excerpts of the Radīf I – V | Erste Einführung

Elshan Ghasimi – Excerpts of the Radīf I – V | Erste Einführung

Liebe Leserinnen und Leser,

Excerpts of the Radīf. Angebote von Exzerpten, konzentrierten Auszügen aus dem Kanon persischer Klassik. Hochkultur und Musik. Manchmal begreift man erst im Nachhinein, welches Glück einem zu Teil wird.

Von solchem Glücken und solchen Glücksfällen können wir berichten. Ein schillerndes Beispiel, das Zusammentreffen und die Arbeit mit der Tar-Virtuosin und Komponistin Elshan Ghasimi 2015. Weltweit die einzige Meisterin ihres Instruments.

© silkroad-festival.com | Fotograf Gerhard Kühne

© silkroad-festival.com | Fotograf Gerhard Kühne

Und mit Glück schreiben sich in der Retrospektion Geschichten kurios: So tat, in dem Moment, als wir den Ausstellungszyklus Mnemosyne zur europäischen Identität lancierten, unser Themenspektrum einen gewaltigen Sprung. Plötzlich stand mit Ghasimi die persische Klassik und mit der Übernahme des Nachlasses El Arbi Bouqdibs auch die arabische Tradition im sich erweiternden Fokus unserer Arbeit.

Doch wie schafft man Begeisterungen und nähert sich auf verständige Weise einer fremden Zivilisation und Weltkultur? Wie kann dies jenseits von Exotismus und Weltmusik, von Repetition und Standardvokabeln, geschehen? Denn die Nivellierungen der Popkultur taugen schon sicher dem Begriffe nach nicht, eine vibrierende und uns dazu noch verborgene Klassik zu entbergen. Wir müssen also andere Wege einschlagen.

Aus diesen Gedanken und im Gespräch mit Ghasimi entstand die Reihe Excerpts of the Radīf: Eine Einführungsreihe, theoretisch, doch flamboyant, komplex doch mit offenen Armen für offene Ohren und Geister. Eine Einladung zur Exploration einer noch unbekannten und arkanen, harmonischen und vielsprechenden Jadewelt.

Auftakt und Eröffnung ist am 15. November um 20 Uhr in Berlin.

Literaturhaus Lettrétage, Mehringdamm 61.

-

Im Namen von Ghasimi und des Bublitz Netzwerks,

 

JMH Schindele
Künstlerischer Leiter | Bublitz

 


 

… so kamen wir zu Formaten der Medien- und Zeitkonvergenz wie Elies Miniatures. Einem exemplarischen Zentaur aus Ausstellung, Konzert, Archivarbeit und ritualisierter Erinnerung. Die erste große Produktion von Bublitz Thesaurós mit Elshan Ghasimi.

Elshan Ghasimi - Muster

Notiz zum Radīf

Ein Radīf  (deutsch ReiheFolgeRangordnung) ist eine Sammlung hunderter, zählt man die Radīfsunterschiedlicher Meister (Ostād)tausender melodiöser Figuren. So genannter Guschehs. Diese Melodien sind innerhalb von zwölf Tonsystemen organisiert. Diese heißen Dastgāh und Awaz.

Der Meister oder die Meisterin improvisiert auf Basis dieser Melodien und webt Sie, flächig oder gebrochen, ineinander. Diese Improvisationen sind, nicht ganz unähnlich dem Jazz, die höchste Art der Aufführung und Praxis dieser Kunst.

2009 wurde der Radīf von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Doch Geschichte existiert bekanntlich nur in der lebendigen Überlieferung., im individuellen und herausfordernden Aktualisierungs- und Aneignungsprozess.

Ghasimi wird, in Ihrer fünfteiligen neuen Reihe, jeweils ein oder zwei der unterschiedlichen Tonsysteme (Dastgāh und Awaz) vorstellen und innerhalb dieser Improvisieren.

Ihre Instrumente: Tar und Setar.

Posted by Joseph in Aktuelles
Seidenstraßen, Seidenstimmen, Stahlsaiten.

Seidenstraßen, Seidenstimmen, Stahlsaiten.

Verehrte Freunde und Freundinnen,

außerordentlich freut es uns Sie zu den ersten beiden öffentlichen Konzert-Lesungen der Dichterin Inge Buck und Elshan Ghasimi einzuladen.

Zwei Rhetoriken, zwei Gesprächspartnerinnen, zwei Generationen, zwei klassische Traditionen verwoben im Du.

Die Konzert-Lesungen finden am 30. August in Bremen, in der Buch- und Kunsthandlung Franz Leuwer, und am 3. September in Berlin, im Literaturhaus Lettrétage statt.

Zwei Minuten & Frühlingsvogel
In diesen Links finden Sie zwei Gedichte und Kompositionen.

Zwei Minuten
Frühlingsvogel

Gedicht und Stimme: Inge Buck
Komposition für die persische Langhalslaute Tar: Elshan Ghasimi

 


 

Inge Buck Portrait von Julia Baier

© Foto Inge Buck: Julia Baier

 


 

fresh::sounds Seidenstrasse 4

...Schönheit in Töne gegossen...Ein beseelter Abend voll unerwarteter Glücksmomente.“

Hamburger Abendblatt über das letztjährige Silkroad Festival

 

Zudem möchten wir Sie auf das Silk Road Festival am 8. September in Hamburg aufmerksam machen. Elshan Ghasimi ist dort, mit anderen Künstlerinnen und Künstlern der neuen und alten Seidenstraße, zu Gast.

Konzerte, neue Atmosphären und andere Synthesen finden Sie ab 20 Uhr im resonanzraum. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen!

 

Im Namen des Bublitz Netzwerks,

JMH Schindele

 


 

Elshan Ghasimi

© Foto Elshan Ghasimi: Bublitz gGmbH

Posted by Joseph in Aktuelles
Was bleibt | Inge Buck und Elshan Ghasimi

Was bleibt | Inge Buck und Elshan Ghasimi

Sehr geehrte Damen und Herren,

außerordentlich freut es uns Ihnen eine neue Kollaboration, eine neue Blume der gemeinsamen Arbeit vorzustellen. Die Zusammenarbeit der Thesaurós Künstlerin und Komponistin Elshan Ghasimi mit der Dichterin und Autorin Inge Buck.

Poesie & Lyrik. Konzert & Lesung. Zwei Rhetoriken, zwei Gesprächspartnerinnen, zwei klassische Traditionen im weitem Ich & Du.

Bucks Lyrik, Nahe dem Ideal elegischer Gegenwärtigkeit, realisiert die Tragik des Menschlich-Gebundenen. Mitunter heiter, verlässt jene jedoch niemals den gepflasterten Pfad des Realismuses, leitet ins Komische oder gar ins Zynische ab.
Mensch werde wesentlich!

Im nachfolgendem Link hören Sie eine erste Kostprobe. Gedicht und Stimme Inge Buck. Komposition und Interpretation für die persische Langhalslaute Tar: Elshan Ghasimi.

Zwei Minuten.

 


 

Inge Buck Portrait von Julia Baier

© Foto Inge Buck: Julia Baier

 


 

Die ersten beiden Konzert-Lesungen finden am 30. August in Bremen, in der Buch- und Kunsthandlung Franz Leuwer und am 3. September in Berlin, imLiteraturhaus Lettrétage statt und Stätte.

Inge Buck verfasste die folgende Einführung in die Konzert-Lesungen:

„Berührt und inspiriert von dem zweisprachigen Gedichtband Unter
dem Schnee
 der Lyrikerin Inge Buck, mit Collagen von Monica
Schefold, übertragen ins Persische von Madjid Mohit, hat die iranische
Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi neue Kompositionen
geschaffen. Ein poetischer Dialog zwischen Lyrik und Musik,
Orient und Okzident, zwischen den Gedichten von Inge Buck und
den musikalischen Interpretationen von Elshan Ghasimi: „Die Melodien
kommen zu mir, wenn ich die Gedichte lese.“

Ein Bogen zwischen den Kulturen wird gespannt. Im Dialog und
in der Stille zwischen persischer Musik und deutschsprachigem
Text entstehen aus Worten und Tönen Welten: über Stadtlandschaften
und Natur, Jahreszeiten und Lebenszeit, Vergessen
und Erinnern, über Krieg, Exil und die Sprache der Bücher.

Elshan Ghasimi und Inge Buck, zwei Künstlerinnen aus unterschiedlichen
Kulturen, Sprachen und Generationen begegnen
sich in ihrem Zusammenspiel: die Texte öffnen sich zur Musik,
die Musik zu den Texten.“

-

Gerahmt werden Lesung und Konzert durch eine Einführung von JMH Schindele und ein abschließendes Gespräch mit den Künstlerinnen. In Bremen haben wir zudem Gelegenheit den Verleger des Sujet Verlags Madjid Mohit in der Runde zu begrüßen.

Mohit und der Sujet Verlag wurden für ihre langjährige Arbeit und ihre vielfältigen Verdienste mit dem Hermann Kesten Preis, 2015 vom Pen-Zentrum Deutschland verliehen, ausgezeichnet.
In seiner Funktion als Übersetzer und vom Deutschen ins Persische Nachdichtendem, ist er Ermöglicher der schillernden Zusammenarbeit von Inge Buck und Elshan Ghasimi.

Fühlen Sie sich eingeladen!

 

Im Namen der Künstlerinnen und des Bublitz Netzwerks,

JMH Schindele

 

Posted by Joseph in Aktuelles