gott lacht

Marianische Wochen

Marianische Wochen

Zirkular III 22

Marianische Wochen

8. April ∙ 18 Uhr ∙ bis 7. Mai 2022

Liebe Freunde und Besucherinnen,

es freut mich Sie erneut auf die Eröffnung der Ausstellung GABRIEL Marianische Antiphonen I-III hinzuweisen. An diesem Freitag um 18 Uhr öffnen die Tore. Parallel zur Eröffnung im NADAN wird Gabriel eine Handlung auf dem ehrwürdigen Bayerischen Platz vollziehen.

Damit sind die Marianischen Wochen eröffnet. Schon jetzt möchte ich Sie zu dem vierten Teil der Reihe Gott lacht am Sonntag, den 24. April einladen. Reinhard Knodt, seines Zeichens Kulturtheoretiker und Korrespondenz-philosoph, wird in dieser einen weiteren zentralen Begriff der (europäischen) Kulturgeschichte mit der aktuellen Ausstellung verbinden und lädt zur niveauvollen Diskussion. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei, Wein und Brot werden gereicht. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf begrenzt.

Schönheit und Stille in Formen gegossen, finden Sie und Wir am 28. April 2022 in Bremen. Elshan Ghasimi wird erstmals zusammen mit Dieter Weische, Meister der japanischen Shakuhachi Bambusflöte auftreten. Ein Zusammentreffen und Spiel persischer und japanischer Tradition. Klassisch und zeitgenössisch.

Am 13. April eröffnet die Gruppenausstellung MITbeSTIMMEn im Kunstverein Tiergarten mit Beiträgen des Thesaurós-Künstlers Michal Martychowiec. Fühlen Sie sich auch zu dieser herzlich eingeladen.

JMH Schindele

GABRIEL
Marianische Antiphonen I-III

Eröffnung: Freitag, 8. April 2022, 18 Uhr
Dauer: 9. April - 7. Mai 2022
Ort: NADAN, Meraner Str. 7 (Bayerischer Platz), 10825 Berlin

Donnerstag bis Samstag 13 – 18 Uhr und auf Vereinbarung.
Wahlweise mit der Galeristin oder den Künstlern.

 

MITbeSTIMMEn
(Gruppenausstellung mit Michal Martychowiec)

Eröffnung: Mittwoch, 13. April 2022, 18 Uhr
Dauer: 14. April - 28. Mai 2022
Ort: Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord
Mehr Informationen

 

Gott lacht IV (philosophische Veranstaltung)

am 24. April mit Dr. Reinhard Knodt und in Anwesenheit der Künstler

Zeitpunkt: Sonntag, 24. April, 15 Uhr
Ort: NADAN, Meraner Str. 7 (Bayerischer Platz), 10825 Berlin
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nahfernost
(Konzert mit Elshan Ghasimi und Dieter Weische)

Zeitpunkt: Donnerstag, 28. April, 20:00 – 21:30
Ort: NADAN, Meraner Str. 7 (Bayerischer Platz), 10825 Berlin
Tickets kaufen

Michal Martychowiec – What is left to us?, 2020, Neon

Posted by Joseph in Aktuelles
Gott lacht III: Termin- und Ortsverschiebung

Gott lacht III: Termin- und Ortsverschiebung

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Gott lacht. Ein geheimer Polytheismus unserer Zeit.
Thema 3

Der Letzte Mensch und der Erste Gott (Über Kunst und Gottesgeburten in post rationalistischen Gesellschaften)

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe Gott lacht, von und mit Reinhard Knodt, wird vom 23. September auf Sonntag den 4. Oktober 2020, 15 Uhr verschoben. Thema und Sujet des kommenden Treffens bleibt der 'letzte Mensch und der Erste Gott'. Spiel- und Austragungsort ist der Bublitz. Thesaurós. in der Uhlandstraße 147 in Berlin.

Das Gespräch wird mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung Nachricht vom letzten Menschen von Michal Martychowiec und einem Konzert der klassischen persischen Musikerin Elshan Ghasimi eingeleitet. Eine ausführliche Beschreibung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte der E-Mail vom 7. September, oder hier.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: [email protected].

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Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese findet sich im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und darf als eine Hauptpatin des Programms von Gott lacht verstanden werden.

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese findet sich im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und darf als eine Hauptpatin des Programms von Gott lacht verstanden werden.

Posted by Joseph in Aktuelles
Gott lacht III: Der letzte Mensch und der Erste Gott | Knodt und Ghasimi

Gott lacht III: Der letzte Mensch und der Erste Gott | Knodt und Ghasimi

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Gott lacht. Ein geheimer Polytheismus unserer Zeit.
Thema 3
Der Letzte Mensch und der Erste Gott (Über Kunst und Gottesgeburten in post rationalistischen Gesellschaften)

„Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. […] Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht, aber man ehrt die Gesundheit. ‚Wir haben das Glück erfunden‘ – sagen die letzten Menschen und blinzeln.“

Friedrich Nietzsche – Also sprach Zarathustra, Vorrede

Liebe Interessierte und Sympathisant*innen lachender Götter und Göttinnen, Liebe Leserin, lieber Leser,

recht herzlich laden der Philosoph Reinhard KnodtElshan Ghasimi und Bublitz zum mittlerweile dritten Teil der Vortrags- und Diskussionsreihe Gott lacht ins Schloss Steinhöfel nahe Berlin. Thema unseres kommenden Treffens am 23. September ist der 'letzte Mensch und der Erste Gott'.

In Korrespondenz zu der aktuellen Ausstellung von Michal Martychowiec (Nachricht vom letzten Menschen) macht sich Knodt auf die Fährte des letzten Menschen in den dunklen Wald der heutigen Götternacht und findet dort – den Ersten Gott. Klingt mystisch? Das ist es auch.

Besonders freut uns, dass wir die Tar-Virtuosin und -Meisterin Elshan Ghasimi (Klassische Persische Musik) für die Veranstaltung begeistern konnten. Ghasimi wird Vortrag und Gespräch mit einem Konzert in der Kapelle des Schlosses Steinhöfel einleiten!

Zum Thema seines Vortrags schreibt Knodt:

„Die Überlegungen Nietzsches zum 'letzten Menschen' laufen darauf hinaus, dass sich jeder Rationalisierungsfortschritt aus der fruchtbaren Dichotomie von Mensch und Gott entfernen muss und sinnvolles Mitsein tötet. (…) Die romantische Philosophie seit Schopenhauer rührt hier an eine Debatte, wie sie bereits Jacob Böhme in seinem Entwurf von der Morgenröthe in ihrem Aufgang skizzierte, nämlich die Frage nach einer 'Gottesgeburt' durch uns und in jedem Einzelnen. Der Vortrag Gott lacht III zielt auf nichts weniger als die Gegenüberstellung der beiden berühmtesten Entwürfe zur Gottferne und ihre Verbindung mit der Kunst.“

Programm

14:30 – 15: 30 Ankunft & Kaffeetrinken

15:30 – 16:30 Spaziergang im Schlosspark und Konzert in der Schlosskapelle

16:30 – 19:00 Vortrag und Gespräch 'Gott lacht III'

19:00 – xx:xx Gemeinsames Abendessen im Schloss. Für die Buchung eines Zimmers setzten Sie sich gerne mit dem Hotel Steinhöfel in Verbindung.

Für die Veranstaltung reichen wir den Selbstkostenpreis an unsere Gäste weiter. Dieser beträgt 50 € bzw. 30 € (mit/ohne Abendessen). Die Veranstaltung ist aus atmosphärischen Gründen auf zwölf Personen begrenzt, um Anmeldung wird gebeten: [email protected].

In den Kalender eintragen.

Wir freuen uns auf die geistigen Exkursionen und den gemeinsam genossenen Wein!

Julian M. H. Schindele

 

Sinnbild des letzten Menschen? Der Symbolist Martychowiec findet diesen gespiegelt in der Figur des Pandas. Hier ein Blick auf die momentan im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. präsentierte Arbeit Shred of Turin von 2020.

Sinnbild des letzten Menschen? Der Symbolist Martychowiec findet diesen gespiegelt in der Figur des Pandas. Hier ein Blick auf die momentan im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. präsentierte Arbeit Shred of Turin von 2020.

In allen Arbeiten der Werkserie Everything about the contemporary is panda begegnet der Panda-Avatar Themen und Sujets unserer Kulturgeschichte...

In allen Arbeiten der Werkserie Everything about the contemporary is panda begegnet der Panda-Avatar Themen und Sujets unserer Kulturgeschichte...

Der Gegenspieler des sinistren Pandas? Das Hauptwerk The incredulity of Saint Thomas: Limited by history greift stets eine historische Darstellung des sogenannten ‘Thomas-Motivs' auf (hier Guernico, 1621).

Der Gegenspieler des sinistren Pandas? Das Hauptwerk The incredulity of Saint Thomas: Limited by history greift stets eine historische Darstellung des sogenannten ‘Thomas-Motivs' auf (hier Guernico, 1621).

Posted by Joseph in Aktuelles