© Stefan Hähnel

© Stefan Hähnel

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.

Der Ausstellungsraum Thesaurós in der Uhlandstraße 147 in Berlin ist die Schnittstelle der Arbeit der Künstlergruppe Thesaurós und des erzählerischen Interesses des Kunsthistorikers JMH Schindele.

Im halböffentlichen Raum sind Sie zu kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen eingeladen. Diese werden von Gesprächen mit Gelehrten und Forscherinnen, literarischen und lyrischen Vergnügungen und anderen, die Geselligkeit befördernden Veranstaltungen begleitet.

Hier erzählen wir zusammenhängende und sich fortentwickelnde Geschichten. Diese entstehen aus den Werken der Gruppe Thesaurós im Dialog mit kulturhistorischen Objekten und Kunstwerken anderer Künstler. Die Auseinandersetzung mit der Historie und die Gegenwärtigkeit unterschiedlicher mythopoetischer künstlerischer Prozesse stehen dabei im Zentrum des Interesses.

Die Räumlichkeiten sind architektonisch mit dem chinesischen Teehaus Jian verbunden. Das Gesprächsprogramm wird mit dem Philosophen Reinhard Knodt gestaltet.

KONTAKT & ÖFFNUNGSZEITEN

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

T. +49 30 83031251

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

 

 

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.
Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.

Eintritt & Führung kostenlos.


μυθοποίηση – mythopoesis

Josephine, entering the maze
The Mythology of Michal Martychowiec

Laufzeit: 24. Oktober – 6. Dezember 2020
Eröffnung 24. Oktober, ab 18 Uhr

kuratiert von Julian M. H. Schindele

Josephine, entering the maze [Josephine betritt das Labyrinth] ist ein weiteres Kapitel der Exploration des symbolischen Zeichenkosmos des britischen Künstlers Michal Martychowiec. Als hermetischer Kosmogoniker errichtet er in dieser Ausstellung einen Schrein und ein Heiligtum für Josephine. Josephine ist eine Lichtgestalt in Form eines Kaninchens und seit 2015 Hauptdarstellerin des Werkes Martychowiecs.

Josephine, entering the maze ist der vierte Teil des aktuellen Ausstellungszyklus μυθοποίηση  – Mythopoesis. Der Zyklus interessiert sich für die Aktualisierung, sprich Repoetisierung und Neuschöpfung von archetypisch-klassischen Narrationen, sowie die Beziehung zwischen Erinnerungskultur und Identität.


μυθοποίηση – mythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Laufzeit: 30. August – 11. Oktober 2020
Eröffnung 29. August, 18 Uhr

kuratiert von Julian M. H. Schindele

Nachricht vom letzten Menschen ist eine Exploration des symbolischen Zeichenkosmos und der neuen Mythologie Michal Martychowiecs. Die zwei Hauptakteure dieser Ausstellung sind die Figur des ungläubigen Thomas und die Figur des Pandas. Diese werden gleichnishaft miteinander konfrontiert. Letzterer übernimmt im System des Künstlers die 'Rolle' des letzten Menschen, wie z.B. von Max Weber oder Friedrich Nietzsche prominent skizziert.

Nachricht vom letzten Menschen ist gleichzeitig der dritte Teil des von Julian M. H. Schindele kuratierten Zyklus μυθοποίησηmythopoesis. Dieser interessiert sich für die Aktualisierung, Variation und Erfindung von Mythen, archetypischer Narrationen sowie dem Zusammenhang von Erinnerungskultur und Identität.


GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Liebe Besucher*innen,
nach bald dreimonatiger Corona-Pause freut es uns ganz besonders Sie zur ersten Einzelausstellung in den Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. einzuladen. Wir begleiten Gabriel – den Gottsucher, Pilger, Künstler, Aktivisten, Menschen und Freund – auf einer Station und Performance seiner Pilgerschaft: In die Templerburg Convento de Christo in Portugal.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr
Laufzeit: 14. Juni – 8. August 2020


μυθοποίηση
Tempel auf Zeit

Sehr geehrte Damen und Herren,
der neue Bublitz-Ausstellungsraum Thesaurós eröffnet am 16. Febuar 2020 mit der Ausstellung Tempel auf Zeit in Berlin. Die Ausstellung ist der Beginn einer auf etwa zehn Episoden angelegten Serie, von die durch essayistische, poetisierende und kommentierende Mittel ergänzt werden.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr
Laufzeit: 17. Februar – 29. März 2020

Michal Martychowiec - All is history