Aktuelles

Gott lacht. (Prophetie) am 15. Juli 2020 in Schloss Steinhöfel

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Liebe Interessierte an lachenden Göttern,
Liebe (zukünftige) Teilnehmer*innen unseres Berliner Philoquiums,

passend zu der Ausstellung des Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße., GABRIEL – Marianische Antiphonen I, wollen wir nun nach koronatischer Pause das zweite unserer Gespräche zum Generalthema „Gott lacht“ führen. Das letzte hatte unter dem Stichwort „Genius“ vor allem die Philosophie Giorgio Agambens und die Rolle des Künstlers als kulturellen Erben des Priesters der entzauberten Welt thematisiert. Das zweite wird nun unter dem Stichwort des „Prophetischen“ stehen.

Zum Prophetischen haben außer Jan Assmann aus unserem Kreis Michael Stahl und Cornelius Mayer Tasch publiziert. In meinem eigenen Buch Der Atemkreis der Dinge wird die Arbeit der Künstler*innen als atmosphärische Arbeit aufgenommen, die nach und nach ersetzt, was der europäische Nihilismus scheinbar opferte, wodurch ein geradezu polytheistischer Himmel entstand, für den gilt, dass Gott weder tot ist noch wiederkehrt, sondern dass er nie ganz verschwunden war sondern eben „lacht“.

Wie sieht das heutige Pantheon des lachenden Gottes aus? Welcher „Religion“ gehören heutige „spirituelle Wanderer“, Künstler*innen und viele Philosoph*innen an? Wie sehen Menschenbilder und Kunstwerke aus, die sich mit den Denk-Figuren des „Pilgers“, der „Weihe“, des „Durchbruchs,“ des „Genius“ usw. beschäftigten?

Der Ort der Veranstaltung ist diesmal, wegen existierender Hygieneauflagen, nicht die Galerie, sondern Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel, (ca. 45 Minuten von Berlin-Mitte aus über die Autobahn Richtung Frankfurt (Oder)).

Steinhöfel ist, als eines der Hauptschlösser Friedrich des Großens, hochberühmt und von einem herrlichen Landschaftsgarten umgeben. Um die Schönheit des Ortes zu kosten, verbinden wir das Philoquium mit einem Spaziergang und einem Kaffeetrinken in diesen Gärten. Abschließend folgt ein Abendessen.

Ankunft gegen 15.00 Uhr, um 19.00 Uhr Rückfahrt, oder Abendessen im Schloss. Die ersten 10 Personen, die sich zum Abendessen anmelden, sind zu diesem eingeladen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten: moderation@bublitz.org

Herzlich,
Reinhard Knodt & Julian M. H. Schindele

Kurzinformationen zur Veranstaltung

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 2: Prophetie

Datum: 15. Juli 2020, ab 15 Uhr
In den Kalander eintragen
Ort: Schloss Steinhöfel, Schlossweg 4, 15518 Steinhöfel


Kurzinformationen zur aktuellen Ausstellung

GABRIEL
Marianische Antiphonen I
„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag, 15–18 Uhr
Laufzeit: 14. Juni–8. August 2020

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Mυθοποίηση – Mythopoesis

GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Wir als Betrachter werden dabei Zeugen einer realen, doch erfundenen mystischen und mythischen Handlung, die Moes/Gabriel an und in sich erlebt. Jenseits der Kunst, doch durch ihre Mittel. Die „Heirat zwischen Künstler und Pilger.“

 

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

nun, nach knapp dreimonatiger Pause, freut es uns Sie endlich wieder zu einer Ausstellung in den Thesaurós. Uhlandstraße. einladen zu können. Und wie Sie im Einleitungszitat gelesen haben, dürfte es sehr sehr interessant werden.

Wir begleiten Gabriel – den Gottsucher, Pilger, Künstler, Aktivisten, Menschen und Freund – auf einer Station und bei einer Performance seiner 2015 begonnenen Pilgerschaft. (Austragungs-)Ort ist die Templerburg und Wehrklosteranlage Convento de Christo in Tomar, Portugal.

Die Ausstellung Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“ hat die Suche nach der mythischen Gestalt Marias zu ihrem Mittelpunkt. Maria wird dabei nicht nur als christliche Mutter Gottes erlebt, sondern auch als mächtige Symbolgestalt, die das weibliche Antlitz Gottes repräsentiert. Kulturgeschichtlich eingebettet, erscheint dieses in immer wieder neuen Formen, Varianten und Inkarnationen.

Autoren der Performance und Ausstellung sind Julian M.H. Schindele und Edwin W. Moes – der auch Gabriel verkörpert. Die Fotografien sind von Stefan Hähnel.

Soviel sei an dieser Stelle verraten, weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Corona-Virus, dass uns alle aus der Realität gehoben hat und uns damit die Chance gibt diese neu zu sehen, gebietet auch für diese Ausstellung besondere Vorgaben. Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 13. Juni die Ausstellung von 15 – bis 18 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Gabriel, Marianische Antiphonen I: ein Mann mit Hunden auf einem Sandweg in einer trockenen Landschaft mit Pinien und Aquädukt
Gabriel, Marianische Antiphonen I: ein Mann geht an der Rundkirche und den Gebäuden des Christusklosters in Tomar vorbei

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 13. Juni 2020, 15 Uhr.

Laufzeit: 14. Juni – 8. August 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe: ein Mann in Badehose gießt sich vor einer Steinmauer Wasser über den Kopf

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert von Elshan Ghasimi

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Einladung zum virtuellen Karfreitags-Konzert
von Elshan Ghasimi

10.4.20 19 Uhr in Ihrem Wohnzimmer

Liebe Kulturinteressierte,

Draußen blühen Forsythien und Magnolien, Vögel zwitschern und sammeln ihre Zweige für den Nestbau.

Drinnen sind Ichs, die sich nach dem Wir sehnen. Berührung geht auf Distanz. Herausfordernde Zeiten für uns alle.

Elshan Ghasimi mit geschlossenen Augen, ein Blätterschatten auf dem Gesicht, Foto Arnaud Ele

Foto © Arnaud Ele

Die Menschenkinder sind ja alle Geschwister
Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder
Hat Leid nur ein einzig Glied erfasst
So bleibt anderen weder Ruh noch Rast.

Dieser Vers stammt vom berühmten persischen Dichter Saadi (1210-1291 n. Chr.) Er inspiriert die Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi gerade jetzt ihre Verbundenheit auszudrücken. Sie lädt Sie am Karfreitag, 10. April 2020 um 19 Uhr zu einem halbstündigen Live-Konzert auf der Tar ein. Virtuell natürlich. Das Live-Konzert findet in der Ausstellung Tempel auf Zeit im Thesaurós. Uhlandstraße statt. Sie können sich unter diesem Link dazuschalten:

https://youtu.be/xHVy245IQpw

Lassen Sie sich berühren von Ghasimis Interpretationen Persischer Klassik.

Sie können aber auch schon vorher dem Meister-Spiel von Elshan Ghasimi zuhören. In ihrem Konzert Ein Garten singender Dinge näherte sie sich der Biografie des Mathematikers und Mystikers El Arbi Bouqdib anhand von Objekten aus seinem Nachlass. Zum Musikvideo des Konzerts von 2018 in der Bremer Friedensgemeinde kommen Sie durch einen Klick auf das Foto.

Elshan Ghasimi spielt Tar, eine persische Langhalslaute, Foto Frank Jacobsen
Titelbild „Elshan Ghasimi – Elies Miniatures I – Ein Garten singender Dinge“ auf schwarzem Grund

Foto © Frank Jacobsen

Reinhard Knodt: Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit (Genius)

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Mυθοποίηση
Tempel auf Zeit
T1

Laufzeit: 16. Februar bis 29. März 2020
Öffnungszeiten Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr

Programm & Veranstaltungen:

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr
Gott lacht. Berliner Philoquium I: Genius
mit Reinhard Knodt und Gästen

20. März 2020, Freitag, ab 20 Uhr
Hölderlin Geburtstag

Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit.
Thema 1: Genius

Mit Reinhard Knodt und Gästen

Philosophie, Kunst und Religion sind nach Hegel die Formen des absoluten Geistes. Ob Gott allerdings eifersüchtig ist oder gerecht, gnädig oder tot, wie Nietzsche sagte, ob wir uns auf eine lange Habermasianische Hölle „nach Gott“ einstellen müssen oder ob er gar wiedergekommen ist, wie Harari neuerdings sagt, ist nun lange genug verhandelt. Wir sagen fröhlich: „Gott lacht!“ Er muss geradezu Humor haben angesichts unserer Versuche mit seinen Erscheinungweisen, vor allem in der Kunst.

Im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. (Uhlandstraße 147, 10719 Berlin) findet am 14. März, 18.00 Uhr, in Anlehnung an die jeweilige Ausstellung alle zwei Monate ein Berliner Philoquium statt. Dieses führt uns in Praxis und Pantheon eines der lachenden Götter der Kunst und der Philosophie.

Die sechs Abende sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. Zu Anfang gibt es eine lokalisierende Einführung, dann wird das Gespräch eröffnet. Willkommen, ist jeder. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: moderation@bublitz.org.


In den Kalender eintragen.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung Mυθοποίηση Tempel auf Zeit, Ihren Künstlern und Thesen finden Sie hier.

Bernhard Hoetgers Großplastik „Bonze des Humors“ (1914) in Worpswede, ein lachender Steinkopf mit Schnee bedeckt vor blauen Bäumen

Der Künstler und Bildhauer Bernhard Hoetger schuf 1914 die ikonische steinerne Großplastik Bonze des Humors. Diese steht im öffentlichen Raum in der norddeutschen Künstlerkolonie Worpswede und ist Patin des Programms.

Reinhard Knodt, Schriftsteller und Philosoph, nachdenklich mit der Hand am Kinn, Schwarz-Weiß

Reinhard Knodt ist Schriftsteller und Philosoph. Literaturpreisträger der Bayerischen Akademie. Sein aktuelles Buch Der Atemkreis der Dinge - Einübung in die Philosophie der Korrespondenz erschien 2018.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. Programm 2020 – Einladung zu ‘GABRIEL. SPRECHSTUNDE’

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

Mυθοποίηση
Tempel auf Zeit
T1

Laufzeit: 16. Februar bis 29. März 2020
Öffnungszeiten Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr

Programm & Veranstaltungen:

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr
SPRECHSTUNDE. GABRIEL

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr
Gott lacht. Berliner Philoquium I: Genius
mit Reinhard Knodt und Gästen

20. März 2020, Freitag, ab 20 Uhr
Hölderlin Geburtstag

Liebe Freunde, Gäste und Leserinnen,

wir möchten Sie zu unterschiedlichen Punkten des Programms während der Laufzeit der Ausstellung Mυθοποίηση- Tempel auf Zeit in den Thesaurós. Uhlandstraße einladen.

Bereits diesen Samstag, um 16 Uhr, gibt es aktiv betriebene Mythopoesie. Die erste SPRECHSTUNDE des wandernden Eremiten und Performance Künstlers GABRIEL. Gleichsam experimenteller Raum, Offenbarung, Einführung in ein Werk und, wie er unten schreibt:

„Abendspaziergang.“

Er hat sogenannte Automatics (Anm. JMHS: eine Art automatischer Sprachaufzeichnung) freigegeben, damit wir uns ein Hör-Bild machen können, was eventuell geschehen mag.

Am Samstag den 14. März lädt der Philosoph Reinhard Knodt zum ersten Mal zum Berliner Philoquium Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit. Lachen wir mit! Um Anmeldung wird gebeten.

Und am Freitag Abend des 20. März 2020 möchten wir Sie einladen im Thesaurós in der Uhlandstraße zusammenzukommen. Anlass ist der 250. Geburtstag des jungen Friedrich Hölderlin.

SPRECHSTUNDE

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr

 

Könnte ein fernmündiges Gespräch aus verschiedenen Sichtweisen im gleichen Sinne informativ, rekreativ, kognitiv, impulsiv, kongruent, unerwartet, ja sogar Zauber sein?

Sind wir im Stande in der heutigen Zeit gewagt und ehrlich miteinander zu entsprechen?

Ich lade Sie ein in SPRECHSTUNDE, auf einen „Abendspaziergang“.
Die Natur kennt keine Grenzen.
„Sprich oder höre zu.“
Beides zeitgleich lässt das Gespräch verblassen.
All Ihre Fragen sind die Erben der graue Erde.
Dieses Erben ist die Ernte noch vor ich zu Asche werde.

SPRECHSTUNDE: In 60 Minuten versorgen Wir, GABRIEL und Edwin William Moes, Sie mit Klarheit über Uns und die gemeinsame Arbeit.

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Gott lacht.
Der geheime Polytheismus unserer Zeit 1: Genius

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr

 

Philosophie, Kunst und Religion sind nach Hegel die Formen des absoluten Geistes. Ob Gott allerdings eifersüchtig ist oder gerecht, gnädig oder tot, wie Nietzsche sagte oder ob wir uns auf eine lange Habermasianische Hölle „nach Gott“ einstellen müssen, ist nun lange genug verhandelt. Wir sagen fröhlich: „Gott lacht!“ Er muss geradezu Humor haben angesichts unserer Versuche mit seinen Erscheinungweisen, vor allem in der Kunst.

Im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. findet in Anlehnung an die jeweilige Ausstellung alle zwei Monate ein Berliner Philoquium statt, das uns ins Pantheon eines der lachenden Götter der Kunst und der Philosophie führt.

Die sechs Abende sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. Zu Anfang gibt es eine lokalisierende Einführung, dann wird das Gespräch eröffnet. Willkommen, ist jeder. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (moderation@bublitz.org).

Mit Reinhard Knodt und Gästen

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Hölderlin Geburtstag

20. März 2020, 20 Uhr

 

Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin laden wir Sie ein, diesen, in Ihrem Sinne, gemeinsam im Thesaurós zu begehen. Im besten verstanden als ein ERANOS und eine Buddelparty (neudeutsch: BYOB), in der die Gäste – und das sind wir alle – dem Andenken eine Form geben und veranstalten, was sie wollen und tragen können.

Bringen Sie, was Sie denken, was dieses imaginäre Zeremoniell erfordert. In Stille oder in Heiterkeit, Hymnen, Gedanken, Zitate & Rezitationen, Erfahrungen, Erinnerungen, Memorabilia, Brot & Wein …

 

Friedrich Hölderlin an Casimir Böhlendorf (Ausschnitt)

„Nürtingen, den 2. Dezember 1802

Schreibe doch nur mir bald. Ich brauche Deine reinen Töne. Die Psyche unter Freunden, das Entstehen des Gedankens im Gespräch und Brief ist Künstlern nötig. Sonst haben wir keinen für uns selbst, sondern er gehöret dem heiligen Bilde, das wir bilden. Lebe recht wohl!

Dein H.“

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BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

Einladung – Ausstellung ‘Tempel auf Zeit’

Mυθοποίηση
Tempel auf Zeit

16. Februar 2020
Vier Uhr Nachmittags
Thesaurós. Berlin

 

 

„Alle Geschichte ist transparent
nach dem Ewigmenschlichen hin,
ist das Vertraute im Fremden;
eben darin liegt ihre Aktualität.“

Golo Mann.
Ansprache am 29. dt. Historikertag 1972

7. Februar 2020

Sehr verehrte Damen und Herren,

mit dieser Erinnerung Golo Manns an die Ewigkeit der Geschichte möchten wir Sie zur Eröffnung der Ausstellung Tempel auf Zeit einladen.

Der neue Thesaurós Raum in Berlin öffnet am Sonntag den 16. Februar um vier die Pforten. Kommen Sie zahlreich und mit Freunden!

 

Passagen aus dem Text der Ausstellung von JMH Schindele:

II

Die Suche nach Horizontverschmelzung

Tempel auf Zeit ist der Beginn einer auf etwa zehn Episoden angelegten Serie von Kunstausstellungen, die durch essayistische, poetisierende und kommentierende Mittel ergänzt werden.

Anliegen dieser Ausstellung ist die Betrachtung des Wechselspiels von Mythos und Poesie. Als lebensprägende Kraft und Grundriss menschlicher Existenz steht es im Mittelpunkt eines organischen Programms aus Gesprächen und Veranstaltungen und tritt uns in zehn Kunstwerken entgegen.

Diese stammen von:

El Arbi Bouqdib ARCHIVE, bearbeitet und romantisiert von Elshan Ghasimi, Michal Martychowiec und JMH Schindele.

GABRIEL, in Zusammenarbeit mit Stefan Hähnel, Laura Fociños Mantecón und JMH Schindele.

Elshan Ghasimi mit Friedrich Andreoni.

Hilarion Manero.

Michal Martychowiec.

GABRIEL, Der Soldat, der keinen Krieg führen sollte: Mann mit Mütze und großem Rucksack auf einem Platz vor einer Klostermauer

GABRIEL interpretiert von Stefan Hähnel. Der Soldat der keinen Krieg führen wollte.

„… wie die Karte Europas und des fruchtbaren Halbmonds. Auf ihr sehen wir die Spur des
langsam sichtbar werdenden Werks des wandernden Eremiten Edwin William Moes und
seiner Gestalt GABRIEL.“

1-4 Rosicrucian Ephemeris 1900-2000: At Midnight, 0 Hour Tdt

1-4 Rosicrucian Ephemeris 1900-2000 at Midnight | April 1947 – May 1947 (1984). Ein Objekt aus dem El Arbi Bouqdib ARCHIVE.

„… in einer Vitrine ein Objekt aus dem Nachlass des arabischen Biochemikers und Mystikers El Arbi Bouqdib.
Rosicrucian Ephemeris 1900-2000, ein Buch, die Sternkonstellationen des vergangenen Jahrhunderts,
aufgeschlagen am vermeintlichen Geburtsmonat Bouqdibs: April 1947.

Die Komponistin und Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi hat es 2018 musikalisch bearbeitet.
Aber was ist es, welcher Sphäre gehört es an?“

Michal Martychowiec – What remains the poets provide: eine geöffnete Hand aus der Dunkelheit, Handfläche nach oben

Die Arbeit What remains the poets provide von Michal Martychowiec
ist eines der Schlüsselwerke in dieser Ausstellung.

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 16. Februar 2020, 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin