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Elshan Ghasimi im Wallraf-Richartz-Museum in Köln / Festival für alte Musik der Kölner Philharmonie

Elshan Ghasimi im Wallraf-Richartz-Museum in Köln / Festival für alte Musik der Kölner Philharmonie

Zirkular I 21

Elshan Ghasimi im Wallraf-Richartz-Museum
Festival für alte Musik der Kölner Philharmonie

KONZERT
28. August, 13 Uhr

Liebe Musen-Freunde und Freundinnen,

nach langer, arbeitsamer Stille dürfen wir Ihnen die nächste öffentliche Veranstaltung, ein Konzert von Elshan Ghasimi in Köln, ankündigen.

Die klassische persische Musikerin und Komponistin, der Schlagzeuger und Komponist Johannes Fischer und der Ideengeber und Barockflötist Jeremias Schwarzer werden als Solistinnen am 28. August mit einem neuen Programm im Kölner Wallraf-Richartz-Museum Premiere feiern. Begleitet werden sie von Concerto Köln, einem auf historische Aufführungspraxis des 18. und frühen 19. Jahrhunderts spezialisierten Orchester.

Das Programm heißt Tafelmusik; Konzept, Raum, Video und Regie besorgt Folkert Uhde, Ilka Seifert zeichnet für die Dramaturgie verantwortlich. Ein Amalgam historischer Figuren und Traditionen.

Wir wünschen uns allen ein köstliches Fest. Ab 13 Uhr, für etwa drei Stunden im Stifter Saal des Museums. Der Eintritt ist frei.

Julian Malte Hatem Schindele

© Arnauld Ele

© Arnauld Ele

MITWIRKENDE

Elshan Ghasimi Tar, Komposition

Jeremias Schwarzer Blockflöte, musikalische Konzeption, Idee, künstlerische Leitung

Johannes Fischer Perkussion, Komposition

Mitglieder von Concerto Köln

Lea Schwamm Violine

Tristan Braun Violine

Aino Hildebrandt Viola

Alexander Scherf Violoncello

Michael Dücker Laute

Markus Märkl Cembalo

Folkert Uhde Konzept, Raum, Video, Regie

Ilka Seifert Dramaturgie

PROGRAMM

Werke von Georg Philipp Telemann, Henry Purcell, Ali Akbar Khan, Johannes Fischer, Elshan Ghasimi u.a. sowie Improvisationen

PRESSETEXT DER KÖLNER PHILHAROMONIE ZUM FESTIVAL

»FELIX!« ist der Name des Kölner Festivals für die historische Aufführungspraxis. Was verbirgt sich dahinter? Unter anderem in der Kölner Philharmonie widmen sich zahlreiche international renommierte Künstlerinnen und Künstler der Musik längst vergangener Zeiten. Auf originalen Instrumenten und mit dem Wissen über die damalige Spielpraxis bringen sie den Klang der Vergangenheit in die Gegenwart und machen ihn in Verbindung mit zeitgenössischen Kompositionen und immersiven Klanggestaltungen zukunftsfähig. Dabei widmen sie sich nicht nur der Musik des europäischen Barock, sondern gehen auch auf weite Reisen bis zu weit entlegenen Musikkulturen. Am 28. August findet mit »FELIX! urban« ein ganzer Tag Musik bei freiem Eintritt statt.

© Folkert Uhde

© Folkert Uhde

Posted by Joseph in Aktuelles
MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE STREAM / LINK

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE STREAM / LINK

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE STREAM / LINK

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es soweit, an diesem historischen Tag, den 3. November 2020 um 8:15 startet Empire.

Klicken Sie auf das Foto um zum Stream zu gelangen.

Posted by Joseph in Aktuelles
MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE LAUNCH 3. NOVEMBER

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE LAUNCH 3. NOVEMBER

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE LAUNCH 3. NOVEMBER

Liebe Leserinnen und Leser,

am morgigen 3. November startet – als Satellit der aktuellen Ausstellung Josephine, entering the maze – eine Performance des allseits beliebten Kaninchens Josephine Beuys. Die Arbeit heißt schlicht Empire und dauert von 8:15 MEZ bis zum Ende des Internets.

Der Künstler schreibt hierzu:

„In dieser Arbeit, in der der berühmte Underground-Experimentalfilm von Andy Warhol (Kamera Jonas Mekas) zitiert wird, konstruiert Martychowiec eine politische Aussage, die ein historisches Zitat mit seiner eigenen visuellen und symbolischen Sprache verschränkt.

Die Frage der Freiheit bleibt in der heutigen Landschaft vielleicht mehr denn je von größter Bedeutung. Der einfache, etwas mehr als 8 Stunden lange Film Empire zeichnet eine Metapher über Freiheit, Machtstrukturen und ihre Natur.“

Innenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

Innenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

„Man könnte sagen, dass Bindungen an Land, an Heimat, tief in uns allen wohnen, die diese Einstellungen von den früh angesiedelten Bauerngesellschaften geerbt haben. Das festgelegte (unbewegliche) Leben bietet Sicherheit - durch einen vertrauten Ort, eine Routine, eine vorhersehbare Nahrungsquelle usw. Die Erforschung und das Unbekannte mit ihren potenziellen Versprechungen werden durch die Sicherheit der erfüllten Grundbedürfnisse ersetzt. So könnte der 'Käfig' auf der einen Seite als ein Rahmen verstanden werden, der verschiedene existenzielle, ethische, systemische Rahmenbedingungen auferlegt und auf der anderen Seite Schutz und Sicherheitsgefühl bietet.“

Außenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

Außenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

„Was bedeutet das alles jedoch für den modernen zeitgenössischen Menschen? Mehr noch, weil das 'System der (normativen) Kontrolle' so hoch entwickelt wurde, dass diejenigen, die ihm unterworfen sind, möglicherweise das grundlegende Bewusstsein fehlt, Teil dieser Verschränkung zu sein. Ist sich Josephine überhaupt bewusst, dass sie eingesperrt ist? Reicht die garantierte Versorgung mit dem täglichen Bedarf aus, um zu verhindern, dass die 'Komfortzone' verlassen wird?“

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Josephine, entering the maze (The Mythology of Michal Martychowiec)

Laufzeit: 24. Oktober – 6. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Posted by Joseph in Aktuelles