ausstellungszyklen

Engel mit Sphinx Gesichten / 3. Feier

 

Am 9. November sind unterschiedliche Denk- und Gedenktage. Wir feiern die dritte Feier im Rahmen der Ausstellung 'Engel mit Sphinx Gesichten'. Fühlen Sie sich herzlich zu dieser eingeladen.

Auf der persischen Landhalslaute Tar begrüßt uns Elshan Ghasimi-Schindele mit Musik in der Bayate Tork - Skala. Die Bayate Tork gilt als eine der klassichen-spirituellen Skalen. Sie steht an diesem Abend mit Alessandro Rauschmann, dem Performer, der auch Urbanist genannt wird, im Duett.

Die Performance mit fünf Schauspielern und historischen Personen beginnt um 18 Uhr. Das Konzert konzentiert sich auf die Mitte der Feier und beginnt gegen 20.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das MMS2 in der Claudiusstraße 6, 10557 Berlin

Bublitz & Michal Martychowiec.
Engel mit Sphinx Gesichten // Xenien 1

MMS2 Claudiusstr. 6, 10557 Berlin, Deutschland
und im gesamten Hansaviertel

bis 9. November

Engel mit Sphinx Gesichten / 2. Feier

 

Bublitz lädt Sie und Euch zur zweiten Feier im Rahmen der Ausstellung Engel mit Sphinx Gesichten ein. Den feierlichen Anlass gibt die Verlegung und Einweihung des Steines 'Der Kommende Gott' im Ausstellungsraum Dzialdov in Berlin. (Weitere Steine befinden sich u.a. in den Ateliers und Studios folgender Künstler: Martin Bothe, Daniel Gustav Cramer, Jaromir Hladík, Fabian Knecht, Markues und seit dem 7. Oktober im Studio Michael Müller).

Im Dzialdov findet seit einigen Wochen eine singuläre Ausstellung statt. Präsentiert werden neunhundert Bücher der Photojournalistin und Filmemacherin Digne Meller Marcovicz (*1934; †2014). Diese wurden auf Grund ihres Zustandes und Geruchs von dem Fey Verlag an die Veranstalter übergeben.

Marcovicz besuchte im September 1966, zusammen mit R. Augstein und G. Wolff, den Philosophen M. Heidegger.

Ergebnis war das - von Heidegger dezidiert erst nach seinem Tod (1976) freigegebene - Interview und der soeben erwähnte Photoband, der zudem Aufnahmen enthält, die bei einem zweiten Besuch Meller Marcoviczs 1968 entstanden. Heidegger, unstrittig einer der einflussreichsten und - nicht nur wegen seiner euphorischen Einlassung mit dem Naziregime - umstrittensten Denker des 20. Jahrhundert, wird im Gespräch mit dem Statement „Nur noch ein Gott kann uns retten“ wiedergegeben. Er meint damit den ‚Kommenden Gott‘ (ein Beiname des gr. Gottes Dionysos) Friedrich Hölderlins.

Schauen wir, wo sich dieser Gott in ewiger Wartehaltung (Habachtstellung), heute, 2016, befindet.

Die wunderschönen Photobücher von Digne Meller Marcovicz werden für eine Spende verschenkt.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Adresse: Dzialdov, Maybachufer 43, 12047 Berlin

Sie ist Teil der Ausstellung:

Bublitz & Michal Martychowiec. Engel mit Sphinx Gesichten // Xenien 1
bis 9. November 2016 Do - Sa, 15 - 19 Uhr
MMS2 Claudiusstr. 6, 10557 Berlin, Deutschland
und im gesamten Hansaviertel

www.dzialdov.de
www.mms2.info

Für das Steinmaterial bedanken wir uns bei unseren Freunden von Steinzeit.

Engel mit Sphinx Gesichten

Xenien, Flyer Vorderseite: die Wörter „Entelechie, Engel mit Sphinx Gesichten, Buddhanatur“ auf Weiß
Einladung „Bublitz & Michal Martychowiec – Xenien I – Engel mit Sphinx Gesichten“, 2. Oktober und 9. November 2016 bei MMS2 in Berlin

 

Nach einjähriger Recherchereise tritt Bublitz wieder an die Öffentlichkeit. Nachdem vor fünf Jahren mit der Reihe Handlungsbereitschaft – Skizze einer Generation am Ende der Geschichte die nun überall grassierende, und auch von Kollegen aufgegriffene und vielseitig bearbeitete, Identitätsfrage gestellt wurde, wenden wir uns neuen Themen zu. Um zu spezifizieren, konzentrieren wir uns zukünftig auf die Fragestellung, die sich aus der Identitätssuche (und Sorge) unserer Zeit ergibt. Wie können wir die Moderne überbrücken? Wie wird die neue (europäische) Renaissance aussehen?

Der neue Ausstellungs-Zyklus Xenien beginnt mit der Ausstellung Engel mit Sphinx Gesichten. Diese wurde entwickelt und kuratiert, ausgehend von und im Gespräch mit der Arbeit Michal Martychowiecs. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, uns zukünftig nicht mehr mit dem deutlich abgeschmackten Begriff der 'Eröffnung' zu assoziieren. Umso herzlicher laden wir Sie und Ihre Freunde zur ersten Feier an diesem Sonntag in die Claudiusstraße im Hansaviertel ein. Musikalisch beschmückt wird der Abend von AXE APE zur Geisterstunde, und auch gibt es die Möglichkeit den neuen Kollegen und Mitarbeiter von Bublitz, Nils Fock, zu begrüßen.

ENGEL MIT SPHINX GESICHTEN

2. Oktober 2016 - 9. November 2016
Feier: 2. Oktober 20:00
MMS 2
Claudiusstraße 6
10557 Berlin

ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag, Freitag & Samstag
15.00 bis 19.00 Uhr
Sowie auf Anfrage: 0176 621 20 939

Führungen für jeden Besucher

KURATOREN

Nils Fock
Michal Martychowiec
Julian Malte Schindele

PR-Kontakt:
Nils Fock
E-Mail: ne.fock@bublitz.org

The Road Leads Back And Back To The Black Square (II)

 

KW Institute for Contemporary Art
KUNST-WERKE BERLIN

Auguststraße 69
10117 Berlin

Öffnungszeiten:
Mi–Mo 12–19 Uhr
Do 12–21 Uhr
Dienstags geschlossen

15.10. – 20.10.2014
kuratiert von Bublitz und Lukas Töpfer

„The question of repetition is very important. It is important because there is no such thing as repetition.“ (Gertrude Stein)

The road leads back and back to the black square II befasst sich mit einer bekannten, am 15. Juli 1972 aufgenommenen public domain-Fotografie. Die Ausstellung ‘wiederholt’ eine andere, jüngst vergangene Präsentation.

Verwandte Themen: Kuration, Modernismus, sozialer Wohnungsbau, Segregation.

A Day in an Institution

 

KW Institute for Contemporary Art
KUNST-WERKE BERLIN

Auguststraße 69
10117 Berlin

Öffnungszeiten:
Mi–Mo 12–19 Uhr
Do 12–21 Uhr
Dienstags geschlossen

12.11.2014
kuratiert von Bublitz und Lukas Töpfer

A day in an institution zeigt die Collector’s Edition eines Bildes, das bereits in Die Melancholie der Elite und The road leads back and back to the black square (I und II) zu sehen war. Nach einem Tag in den KW wird die Ausstellung Teil der Sammlung Bergmeier, Berlin. Sie wird am 12. November öffentlich zugänglich sein.

*Der von Lukas Töpfer kuratierte Ausstellungszyklus Der Rückzug der Dinge befasst sich mit unterschiedlichen Parametern des Ausstellens: der „Institution“, dem Kurator, der Sammlerin, der „Öffentlichkeit“, dem „Werk“, dem Kanon und seinem Ausschuss etc. Die Ausstellungen finden in 3½ statt, einem kleinen Raum zwischen dem dritten und vierten Stock der KW. Ihre Dauer variiert – von einem Tag bis zu einem Monat. Der Zyklus wurde am 14. September mit Die Melancholie der Elite eröffnet.