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SAVE THE DATE: 17.08.24 – Neue Erinnerungen (EBA)

SAVE THE DATE: 17.08.24 – Neue Erinnerungen (EBA)

Neue Erinnerungen Header

Ausstellung
„Neue Erinnerungen (El Arbi Bouqdib Archive)“

 

SAVE THE DATE:
Eröffnung 17. August, 15 – 22 Uhr

Ausstellungsdaten:
18. August – 6. Oktober 2024, Samstag und Sonntag 15 – 20 Uhr

Ausstellungsort:
Pumpwerk Berlin

Mit neuen Arbeiten von:

Sergey Bratkov
Elshan Ghasimi
Ben Greber
Markus Hoffmann
Michal Martychowiec
Patrick Panetta
Max Schaffer
Stark & Shakupa

Kuratiert von Eleonora Frolov und JMH Schindele.

 

Das El Arbi Bouqdib Archive (EBA) ist ein autopoetisches Archiv und Multi-Autoren-Projekt. 9 Künstlerinnen und Künstler schaffen, ausgehend vom Nachlass des marokkanischen Mathematikers, Poeten, Cyperpunks und Koranforschers El Arbi Bouqdib, neue Werke. Diese Werke sind ‚Neue Erinnerungen‘ an einen unbekannten Hermetiker.

Das El Arbi Bouqdib Archive wurde von JMH Schindele initiiert.

 

Gefördert von:

Bild Kunst Kulturwerk
Posted by Joseph in Aktuelles
Bublitz Programm 2024

Bublitz Programm 2024

Copyright: David Lössl

Copyright: David Lössl

Programm Übersicht 2024

 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde,

aufgrund zahlreicher Nachfragen und zur besseren Planung möchten wir Ihnen heute einen umfassenden Überblick über die festen Termine und das Programm für das Jahr 2024 geben.

Das Programm für 2024 bietet eine Vielzahl künstlerischer Produktionen und Werke unterschiedlichster Formate und Genres, die Sie in Deutschland, Polen und der Schweiz erleben und besuchen können. Von klassischer persischer Musik über bildende Kunst in Einzel- und Gruppenausstellungen bis hin zu Reflexionen über Erinnerungsstrukturen und deren individuelle und kulturelle Bedeutung.

Elshan Ghasimi ist sowohl als Solist als auch im Duo mit Philipp Püschel oder Hajo Wiesemann zu erleben. Das nächste Konzert findet bereits am 28. April im Rahmen des Houbara Festivals - Resonanzen Iran im Kölner Stadtgarten statt.

Für den Sommer möchten wir Sie schon jetzt zur Einzelausstellung von Sergey Bratkov am 9. Juni im Kunstmuseum Magdeburg einladen. Ein weiteres Highlight erwartet Sie am 17. August mit der Gruppenausstellung NEUE ERINNERUNGEN des EL ARBI BOUQDIB ARCHIVE. Neun Künstlerinnen und Künstler widmen sich darin dem Nachlass des 2016 verstorbenen Mathematikers, Numerologen und Dichters El Arbi Bouqdib und schaffen neue Werke, d.h. neue Erinnerungen an einen Hermetiker und seinen komplexen Kosmos. Zu diesem Anlass eröffnet auch unser neuer Sommerausstellungsort im historischen Pumpwerk Berlin in Grünau.

Wir freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam die Kultur zu feiern.

Mit herzlichen Grüßen im Namen des gesamten Teams

Eleonora Frolov
Julian Malte Hatem Schindele


Eine der kryptischen Arbeiten des Neoromantikers Michal Martychowiec ab dem 19. April in der Rodiguez Foundation in Poszan in der Ausstellung „After“ zu sehen.

After Hiroshima 2024 chromaluxe print on aluminium, glass, porcelain 48x44x11 cm

After Hiroshima
2024
chromaluxe print on aluminium, glass, porcelain 48x44x11 cm

Ein erster Einblick in die Arbeit des neuen Duos aus Elshan Ghasimi und Philipp Püschel.

Konstruktionsarbeiten am neuen Ausstellungsort im Pumpwerk Berlin.

Konstruktionsarbeiten am neuen Ausstellungsort im Pumpwerk Berlin.
Posted by Joseph in Aktuelles
Fellowship Sergey Bratkov | Partnerschaft Eleonora Frolov

Fellowship Sergey Bratkov | Partnerschaft Eleonora Frolov

Sergey Bratkov: Fuck a Star (1989)

Sergey Bratkov: Fuck a Star (1989)

Sergey Bratkov ist Fellow von Bublitz 2024
Partnerschaft mit der Kuratorin Eleonora Frolov

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Als Regimekritiker, politischer Künstler und gebürtiger Ukrainer, ist Sergey Bratkov nicht der erste und mit Sicherheit nicht der letzte, der gezwungen ist und sein wird, Russlands eingeschlagenen Weg für immer verlassen zu müssen:

Das Schicksal Bratkovs und tausender anderer Dissidenten und Intellektuellen wiederholt sich gegenwärtig und erinnert an die verheerenden Repressionen unter Stalin. Mit einer nie dagewesenen Härte und Brutalität drängt der Machtanspruch des Kremls bis weit nach Europa hinein. Hätte Bratkov es je für möglich gehalten, dass sein Lebensweg ihn nach Deutschland führt – nachdem er sich 1995 mit der Fast Reaction Group in der Ausstellung „Wenn ich ein Deutscher wäre?“ mit den Grausamkeiten der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt hatte?

Sergey Bratkov: “Endless War” Video Still (2010)

Sergey Bratkov: “Endless War” Video Still (2010)

Fast 30 Jahre später und nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, kam Bratkov über die Organisation Artist at Risk nach Deutschland. Diese bietet Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern, deren Freiheit und Leben in Gefahr sind.

Für 2024 würdigt der Berliner Senat Bratkov mit der Fellowship ‚Weltoffenes Berlin‘ und einem Stipendium zur Etablierung seiner künstlerischen Position und Stimme in der neuen Wahlheimat. Bublitz ist Ausrichterin des Stipendiums; Bratkov wird in dieser Zeit von den künstlerischen Leiterinnen Eleonora Frolov und JMH Schindele gefördert und unterstützt. Bublitz ist, nach der Zusammenarbeit 2022 mit der ebenfalls verfolgten iranischen Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi, bereits zum zweiten Mal Projektpartnerin des Senats.

Sergey Bratkov, courtesy of the artist (2017)

Sergey Bratkov, courtesy of the artist (2017)

Link zu der Ausstellung ‚Heldenzeiten‘ von Sergey Bratkov in den Hamburger Deichtorhallen.

Über zwei Dekaden lehrte Bratkov, der 2007 die Ukraine auf der Biennale in Venedig vertrat, als Professor an der Rodschenko Universität der Künste und bildete zwei Generationen junger Talente aus ganz Osteuropa aus. Als Vertreter der Kharkiwer Schule der Fotografie ist seine Arbeit aktuell in der Ausstellung Ukrainian Dreamers in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen. Das Kunstmuseum Magdeburg richtet ihm und seinen Werken im Sommer 2024 eine Einzelausstellung aus und in Zusammenarbeit mit Bublitz werden künftige Ausstellungsformate entwickelt und konkretisiert.

Auch wenn Sergey Bratkov seine künstlerische Heimat verlassen musste, so ist ihm doch das grausame Schicksal vieler anderer kritischer Stimmen erspart geblieben. Dank der Unterstützung von Freunden, des Berliner Senats und nicht zuletzt von Bublitz kann Bratkov nun im Exil seiner einzigartigen Bildsprache nachgehen und sie in Sicherheit weiterentwickeln.

Die Erweiterung und der Fokus auf Osteuropa entsteht durch die Zusammenarbeit mit der Ausstellungsmacherin Eleonora Frolov. Sie setzt sich federführend mit den Positionen aus Zentral- und Osteuropa und deren Arbeitsweisen, welche durch tiefe Spuren und Risse des ehemaligen Ostblocks geprägt sind, auseinander. Frolov und JMH Schindele gestalten als künstlerische Leitung in Zukunft gemeinsam das Programm der Plattform.

Für Interviewanfragen, Atelierbesuche und weitere Informationen melden sich Interessierte gerne hier.

Herzlich
Eleonora Frolov & JMH Schindele

Sergey Bratkov: “Mona Bucha” aus der Serie “Lost“ (2022)

Sergey Bratkov: “Mona Bucha” aus der Serie “Lost“ (2022)

Partner der Fellowship Weltoffenes Berlin:

Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Posted by Joseph in Aktuelles