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Eröffung Humbolt Forum – Elshan Ghasimi und Ensemble Extrake

Zirkular IV 21

ERÖFFNUNG
HUMBOLDT FORUM BERLIN

Liebe Freundinnen und Freunde globaler Zusammenhänge!

Nach über vier Jahren sind erste Teile der Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin endlich wieder erlebbar. Im geschichtspolitisch recht vermaledeiten Humboldt Forum, wird daher an diesem Wochenende ein mehrtägiger Festakt ausgerichtet.

Über die Frage, ob uns in diesem Fall Zynismus oder Ignoranz besser weiterhelfen, müssen wir uns an anderer Stelle verständigen. Fröhlich stimmt hingegen, dass die Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi zu diesem Anlass endlich wieder in Berlin zu hören sein wird!

In der zwei Tage andauernde Konzertinstallation ASED von Sandeep Bhagwati ist sie und die formidablen Kolleginnen des Ensembles Extrakte im Hörraum Musikethnologie im 2. OG des Schlosses zu finden.

Die Installation startet jeweils um elf und ist mit Unterbrechung bis 21:30, am Samstag, und bis 18:30 am Sonntag zu besuchen. Wer insbesondere Elshan Ghasimi spielen hören möchte, der besuche sie zu folgenden Zeiten:

Samstag 25.9.2021

14:30 – 15:30 / 17:00 – 18:30

Sonntag 26.9.2021

11:00 – 12:30

Der Eintritt ist frei. JEDOCH muss ein Zeitfensterticket gebucht werden.

Genußvolle Herbsttage und eine gute Ägide für den oder die neue/n Kanzlerin wünscht,

Julian Malte Hatem Schindele

Der Palast der Republik in Berlin mit dem Fernsehturm, Schwarz-Weiß-Foto von 1986 aus dem Bundesarchiv

Der Palast der Republik stand von 1973 bis 2008 am Ort des heutigen Humboldt Forums.

Mitwirkende Musikerinnen und Künstler

Sandeep Bhagwati – Konzept
Siaman Vongayan – Gesang und Konzept

Gregor Schulenberg – Flöten
Wu Wei – Sheng
Sören Birke – Mundharmonika, Duduk
Ravi Srinivasan – Tabla & Stimme
Deniza Popova – Stimme
Eva Glasmacher – Sopran
Naoko Kikuchi – Koto
Lucy Zhao – Pipa
Elshan Ghasimi – Tar und Gesang
Klaus Janek – Kontrabass
Andi Teichmann – Elektronik
Hannes Teichmann – Elektronik

VERLOSUNG – GIVEAWAY // GABRIEL-CHRONIK – The first Chronicles of GABRIEL.

Zirkular III 21


15.9.2015 − 7.8.2019

Verlosung und Erscheinen
der ersten Chroniken von GABRIEL

Berlin, 9. September 2021

Liebe Freundinnen und Freunde realer Phantasiefiguren,

Nach einer Heidenarbeit darf ich melden, dass die ersten beiden Chroniken von GABRIEL vorliegen. Diese Publikationen halten die Jahre der Pilgerschaft WEG, von ihrem Anbruch am 15. September 2015 in den Niederlanden, bis zum dritten Teil des Zyklus Marianische Antiphonen am 7. August 2019 in Fátima fest.

„Bilder, Erinnerungen, Erlebnisse, Gefahren, Kraft, Schmerz, Gott, Welt, Liebe, Angst, Verlust, Einkehr, Suche, Natur.“

Weil dies so ein fröhlicher Anlass ist, möchten wir fünf Kopien der, nicht im Handel erhältlichen, Publikation unter unserem Publikum verlosen.

Um an der Verlosung teilzunehmen, klicken Sie bitte auf den Button und geben Sie Ihre Email-Adresse ein oder Antworten einfach mit einer leeren Mail auf dieses Zirkular.

Die GewinnerInnen werden am Sonntag, den 19. September durch einen Zufallsgenerator ermittelt und separat angeschrieben.

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Wenn Sie neugierig sind, finden Sie auf der Website ein komplett überarbeitete Visualisierung der GABRIEL-Geschichte.

Viel Spaß und Glück wünschen Ihnen
Gabriel und JMH Schindele

Verlosung Gabriel-Chronik: ein Mann kniet auf einem weiten Platz zwischen Passanten, Foto Stefan Hähnel

© Stefan Hähnel

7. August 2019. Eine Blumengabe für die Mutter Gottes in dem Marienpilgerort Fátima in Portugal.

Altes Foto eines Mannes vor einem Kirchengebäude, stark verblasst, Fotograf unbekannt

© Anonym

3. Januar 2016. Gabriels erste Performance nach 110 Tagen Wanderschaft: Eterno Retorno – Die drei Pforten in Santiago de Compostela.

Ein Mann sitzt mit mehreren Hunden vor einem Café in der Sonne, Foto Stefan Hähnel

© Stefan Hähnel

Gabriel macht, zusammen mit seinen vier geliebten Hunden Guinevere, Chihiro, Noah und Logan ein Päuschen.

BERLIN: Martychowiec opening this very evening! // LIVESTREAM: Elshan Ghasimi, Saturday 1pm

Zirkular II 21

Liebe Freunde, wir laden Sie gleich heute Abend zur Ausstellungseröffnung von Michal Martychowiec in den Projektraum Nadan / BERLIN ein.

Um 19 Uhr geht es los!

Michal Martychowiec

Suffer nothing to remain outside

Torstr. 138
10119 Berlin

weitere Informationen

Elshan Ghasimi
Jeremias Schwarzer
Johannes Fischer & Concerto Köln

TAFELMUSIK

Wallraf-Richartz-Museum, Köln
28. August, ab 13 Uhr

Klicken Sie hier für die Liveübertragung des Konzerts

Michal Martychowiec: Hochhäuser am Horizont im Dunst einer flachen Landschaft

© Michal Martychowiec

Nahaufnahme der Wirbel einer Tar beim Spielen, Schwarz-Weiß, Foto Folkert Uhde

© Folkert Uhde

Elshan Ghasimi im Wallraf-Richartz-Museum in Köln / Festival für alte Musik der Kölner Philharmonie

Zirkular I 21

Elshan Ghasimi im Wallraf-Richartz-Museum
Festival für alte Musik der Kölner Philharmonie

KONZERT
28. August, 13 Uhr

Liebe Musen-Freunde und Freundinnen,

nach langer, arbeitsamer Stille dürfen wir Ihnen die nächste öffentliche Veranstaltung, ein Konzert von Elshan Ghasimi in Köln, ankündigen.

Die klassische persische Musikerin und Komponistin, der Schlagzeuger und Komponist Johannes Fischer und der Ideengeber und Barockflötist Jeremias Schwarzer werden als Solistinnen am 28. August mit einem neuen Programm im Kölner Wallraf-Richartz-Museum Premiere feiern. Begleitet werden sie von Concerto Köln, einem auf historische Aufführungspraxis des 18. und frühen 19. Jahrhunderts spezialisierten Orchester.

Das Programm heißt Tafelmusik; Konzept, Raum, Video und Regie besorgt Folkert Uhde, Ilka Seifert zeichnet für die Dramaturgie verantwortlich. Ein Amalgam historischer Figuren und Traditionen.

Wir wünschen uns allen ein köstliches Fest. Ab 13 Uhr, für etwa drei Stunden im Stifter Saal des Museums. Der Eintritt ist frei.

Julian Malte Hatem Schindele

Elshan Ghasimi mit ihrer Tar im Gegenlicht, blau getönt, Foto Arnauld Ele

© Arnauld Ele

MITWIRKENDE

Elshan Ghasimi Tar, Komposition

Jeremias Schwarzer Blockflöte, musikalische Konzeption, Idee, künstlerische Leitung

Johannes Fischer Perkussion, Komposition

Mitglieder von Concerto Köln

Lea Schwamm Violine

Tristan Braun Violine

Aino Hildebrandt Viola

Alexander Scherf Violoncello

Michael Dücker Laute

Markus Märkl Cembalo

Folkert Uhde Konzept, Raum, Video, Regie

Ilka Seifert Dramaturgie

PROGRAMM

Werke von Georg Philipp Telemann, Henry Purcell, Ali Akbar Khan, Johannes Fischer, Elshan Ghasimi u.a. sowie Improvisationen

PRESSETEXT DER KÖLNER PHILHAROMONIE ZUM FESTIVAL

»FELIX!« ist der Name des Kölner Festivals für die historische Aufführungspraxis. Was verbirgt sich dahinter? Unter anderem in der Kölner Philharmonie widmen sich zahlreiche international renommierte Künstlerinnen und Künstler der Musik längst vergangener Zeiten. Auf originalen Instrumenten und mit dem Wissen über die damalige Spielpraxis bringen sie den Klang der Vergangenheit in die Gegenwart und machen ihn in Verbindung mit zeitgenössischen Kompositionen und immersiven Klanggestaltungen zukunftsfähig. Dabei widmen sie sich nicht nur der Musik des europäischen Barock, sondern gehen auch auf weite Reisen bis zu weit entlegenen Musikkulturen. Am 28. August findet mit »FELIX! urban« ein ganzer Tag Musik bei freiem Eintritt statt.

Nahaufnahme der Wirbel einer Tar beim Spielen, Schwarz-Weiß, Foto Folkert Uhde

© Folkert Uhde

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE STREAM / LINK

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE STREAM / LINK

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es soweit, an diesem historischen Tag, den 3. November 2020 um 8:15 startet Empire.

Klicken Sie auf das Foto um zum Stream zu gelangen.

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE LAUNCH 3. NOVEMBER

MICHAL MARTYCHOWIEC – EMPIRE LAUNCH 3. NOVEMBER

Liebe Leserinnen und Leser,

am morgigen 3. November startet – als Satellit der aktuellen Ausstellung Josephine, entering the maze – eine Performance des allseits beliebten Kaninchens Josephine Beuys. Die Arbeit heißt schlicht Empire und dauert von 8:15 MEZ bis zum Ende des Internets.

Der Künstler schreibt hierzu:

„In dieser Arbeit, in der der berühmte Underground-Experimentalfilm von Andy Warhol (Kamera Jonas Mekas) zitiert wird, konstruiert Martychowiec eine politische Aussage, die ein historisches Zitat mit seiner eigenen visuellen und symbolischen Sprache verschränkt.

Die Frage der Freiheit bleibt in der heutigen Landschaft vielleicht mehr denn je von größter Bedeutung. Der einfache, etwas mehr als 8 Stunden lange Film Empire zeichnet eine Metapher über Freiheit, Machtstrukturen und ihre Natur.“

Michal Martychowiec, still from Pixelated Venus: gerahmtes Bild des Kaninchens Josephine mit dem Text „We are here, together, for now“

Innenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

„Man könnte sagen, dass Bindungen an Land, an Heimat, tief in uns allen wohnen, die diese Einstellungen von den früh angesiedelten Bauerngesellschaften geerbt haben. Das festgelegte (unbewegliche) Leben bietet Sicherheit - durch einen vertrauten Ort, eine Routine, eine vorhersehbare Nahrungsquelle usw. Die Erforschung und das Unbekannte mit ihren potenziellen Versprechungen werden durch die Sicherheit der erfüllten Grundbedürfnisse ersetzt. So könnte der 'Käfig' auf der einen Seite als ein Rahmen verstanden werden, der verschiedene existenzielle, ethische, systemische Rahmenbedingungen auferlegt und auf der anderen Seite Schutz und Sicherheitsgefühl bietet.“

Installationsansicht: Galeriefassade mit dem Bild des Kaninchens Josephine, davor Baustellenabsperrungen

Außenansicht der aktuellen Ausstellung ©Stefan Hähnel

„Was bedeutet das alles jedoch für den modernen zeitgenössischen Menschen? Mehr noch, weil das 'System der (normativen) Kontrolle' so hoch entwickelt wurde, dass diejenigen, die ihm unterworfen sind, möglicherweise das grundlegende Bewusstsein fehlt, Teil dieser Verschränkung zu sein. Ist sich Josephine überhaupt bewusst, dass sie eingesperrt ist? Reicht die garantierte Versorgung mit dem täglichen Bedarf aus, um zu verhindern, dass die 'Komfortzone' verlassen wird?“

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Josephine, entering the maze (The Mythology of Michal Martychowiec)

Laufzeit: 24. Oktober – 6. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin