gabriel

Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Ausstellungseröffnung: GABRIEL – Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

μυθοποίηση – mythopoesis

GABRIEL
Marianische Antiphonen I

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“

Wir als Betrachter werden dabei Zeugen einer realen, doch erfundenen mystischen und mythischen Handlung, die Moes/Gabriel an und in sich erlebt. Jenseits der Kunst, doch durch ihre Mittel. Die „Heirat zwischen Künstler und Pilger.“

 

Liebe Gäste, liebe Leser*Innen,

nun, nach knapp dreimonatiger Pause, freut es uns Sie endlich wieder zu einer Ausstellung in den Thesaurós. Uhlandstraße. einladen zu können. Und wie Sie im Einleitungszitat gelesen haben, dürfte es sehr sehr interessant werden.

Wir begleiten Gabriel – den Gottsucher, Pilger, Künstler, Aktivisten, Menschen und Freund – auf einer Station und bei einer Performance seiner 2015 begonnenen Pilgerschaft. (Austragungs-)Ort ist die Templerburg und Wehrklosteranlage Convento de Christo in Tomar, Portugal.

Die Ausstellung Marianische Antiphonen I „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir“ hat die Suche nach der mythischen Gestalt Marias zu ihrem Mittelpunkt. Maria wird dabei nicht nur als christliche Mutter Gottes erlebt, sondern auch als mächtige Symbolgestalt, die das weibliche Antlitz Gottes repräsentiert. Kulturgeschichtlich eingebettet, erscheint dieses in immer wieder neuen Formen, Varianten und Inkarnationen.

Autoren der Performance und Ausstellung sind Julian M.H. Schindele und Edwin W. Moes – der auch Gabriel verkörpert. Die Fotografien sind von Stefan Hähnel.

Soviel sei an dieser Stelle verraten, weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Corona-Virus, dass uns alle aus der Realität gehoben hat und uns damit die Chance gibt diese neu zu sehen, gebietet auch für diese Ausstellung besondere Vorgaben. Entsprechend der gebotenen Hygieneauflagen werden wir am Samstag den 13. Juni die Ausstellung von 15 – bis 18 Uhr eröffnen. Innerhalb dieses Zeitraums laden wir Sie ein, diese in Kleingruppen zu betreten. Vor der Tür der Uhlandstraße 147 gibt es entsprechende Getränke, Gespräch und Wegzehrung.

Ansonsten gelten unsere normalen Öffnungszeiten am Dienstag und Samstag Nachmittag von 15 – 18 Uhr sowie nach privater Vereinbarungen.

Gabriel Marianische Antiphonen I
Gabriel Marianische Antiphonen I

ÖFFNUNGSZEITEN & ADRESSE

Eröffnung 13. Juni 2020, 15 Uhr.

Laufzeit: 14. Juni – 8. August 2020
Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis drei Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Uhlandstraße 147
10719 Berlin

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Gabriel & Stefan Hähnel: M.A. I – Die Dritte Waschung oder die Honigtaufe

Posted by Joseph in Aktuelles
Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. Programm 2020 – Einladung zu ‚GABRIEL. SPRECHSTUNDE‘

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. Programm 2020 – Einladung zu ‚GABRIEL. SPRECHSTUNDE‘

Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße.
Programm 2020

μυθοποίηση
Tempel auf Zeit
T1

Laufzeit: 16. Februar bis 29. März 2020
Öffnungszeiten Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr

Programm & Veranstaltungen:

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr
SPRECHSTUNDE. GABRIEL

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr
Gott lacht. Berliner Philoquium I: Genius
mit Reinhard Knodt und Gästen

20. März 2020, Freitag, ab 20 Uhr
Hölderlin Geburtstag

Liebe Freunde, Gäste und Leserinnen,

wir möchten Sie zu unterschiedlichen Punkten des Programms während der Laufzeit der Ausstellung μυθοποίηση- Tempel auf Zeit in den Thesaurós. Uhlandstraße einladen.

Bereits diesen Samstag, um 16 Uhr, gibt es aktiv betriebene Mythopoesie. Die erste SPRECHSTUNDE des wandernden Eremiten und Performance Künstlers GABRIEL. Gleichsam experimenteller Raum, Offenbarung, Einführung in ein Werk und, wie er unten schreibt:

„Abendspaziergang.“

Er hat sogenannte Automatics (Anm. JMHS: eine Art automatischer Sprachaufzeichnung) freigegeben, damit wir uns ein Hör-Bild machen können, was eventuell geschehen mag.

Am Samstag den 14. März lädt der Philosoph Reinhard Knodt zum ersten Mal zum Berliner Philoquium Gott lacht. Der geheime Polytheismus unserer Zeit. Lachen wir mit! Um Anmeldung wird gebeten.

Und am Freitag Abend des 20. März 2020 möchten wir Sie einladen im Thesaurós in der Uhlandstraße zusammenzukommen. Anlass ist der 250. Geburtstag des jungen Friedrich Hölderlin.

SPRECHSTUNDE

29. Februar 2020, Samstag, 16 Uhr

 

Könnte ein fernmündiges Gespräch aus verschiedenen Sichtweisen im gleichen Sinne informativ, rekreativ, kognitiv, impulsiv, kongruent, unerwartet, ja sogar Zauber sein?

Sind wir im Stande in der heutigen Zeit gewagt und ehrlich miteinander zu entsprechen?

Ich lade Sie ein in SPRECHSTUNDE, auf einen „Abendspaziergang“.
Die Natur kennt keine Grenzen.
„Sprich oder höre zu.“
Beides zeitgleich lässt das Gespräch verblassen.
All Ihre Fragen sind die Erben der graue Erde.
Dieses Erben ist die Ernte noch vor ich zu Asche werde.

SPRECHSTUNDE: In 60 Minuten versorgen Wir, GABRIEL und Edwin William Moes, Sie mit Klarheit über Uns und die gemeinsame Arbeit.

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aus Marianische Antiphonen I, fotografiert von Stefan Hähnel

aus Marianische Antiphonen I, fotografiert von Stefan Hähnel

Gott lacht.
Der geheime Polytheismus unserer Zeit 1: Genius

14. März 2020, Samstag, 18 Uhr

 

Philosophie, Kunst und Religion sind nach Hegel die Formen des absoluten Geistes. Ob Gott allerdings eifersüchtig ist oder gerecht, gnädig oder tot, wie Nietzsche sagte oder ob wir uns auf eine lange Habermasianische Hölle „nach Gott“ einstellen müssen, ist nun lange genug verhandelt. Wir sagen fröhlich: „Gott lacht!“ Er muss geradezu Humor haben angesichts unserer Versuche mit seinen Erscheinungweisen, vor allem in der Kunst.

Im Bublitz. Thesaurós. Uhlandstraße. findet in Anlehnung an die jeweilige Ausstellung alle zwei Monate ein Berliner Philoquium statt, das uns ins Pantheon eines der lachenden Götter der Kunst und der Philosophie führt.

Die sechs Abende sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. Zu Anfang gibt es eine lokalisierende Einführung, dann wird das Gespräch eröffnet. Willkommen, ist jeder. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten ([email protected]).

Mit Reinhard Knodt und Gästen

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Auf der Website die lange Version anschauen.

Bonze des Humors

Hölderlin Geburtstag

20. März 2020, 20 Uhr

 

Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin laden wir Sie ein, diesen, in Ihrem Sinne, gemeinsam im Thesaurós zu begehen. Im besten verstanden als ein ERANOS und eine Buddelparty (neudeutsch: BYOB), in der die Gäste – und das sind wir alle – dem Andenken eine Form geben und veranstalten, was sie wollen und tragen können.

Bringen Sie, was Sie denken, was dieses imaginäre Zeremoniell erfordert. In Stille oder in Heiterkeit, Hymnen, Gedanken, Zitate & Rezitationen, Erfahrungen, Erinnerungen, Memorabilia, Brot & Wein ...

 

Friedrich Hölderlin an Casimir Böhlendorf (Ausschnitt)

„Nürtingen, den 2. Dezember 1802

Schreibe doch nur mir bald. Ich brauche Deine reinen Töne. Die Psyche unter Freunden, das Entstehen des Gedankens im Gespräch und Brief ist Künstlern nötig. Sonst haben wir keinen für uns selbst, sondern er gehöret dem heiligen Bilde, das wir bilden. Lebe recht wohl!

Dein H.“

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25-Pf-Sondermarke der DDR-Post (1970) zum 200. Geburtstag Friedrich Hölderlins aus der Serie Berühmte Persönlichkeiten.

25-Pf-Sondermarke der DDR-Post (1970) zum 200. Geburtstag Friedrich Hölderlins aus der Serie Berühmte Persönlichkeiten.

Das Werk What remains the poets provide (2018) von Michal Martychowiec steht im unmittelbaren Dialog mit den Schlusszeilen von Friedrich Hölderlins spätem Gedicht Andenken von 1803: „Was bleibet aber, stiften die Dichter."  Es ist ein, wenn nicht das, programmatische Schlüsselwerk der aktuellen Ausstellung und geht Hand in Hand mit Giovanni Anselmo, Mano che indica (Hand indicating) von 1981.

Das Werk What remains the poets provide (2018) von Michal Martychowiec steht im unmittelbaren Dialog mit den Schlusszeilen von Friedrich Hölderlins spätem Gedicht Andenken von 1803: „Was bleibet aber, stiften die Dichter." Es ist ein, wenn nicht das, programmatische Schlüsselwerk der aktuellen Ausstellung und geht Hand in Hand mit Giovanni Anselmo, Mano che indica (Hand indicating) von 1981.

BUBLITZ. THESAURÓS. UHLANDSTRAßE.

Öffnungszeiten: Dienstag & Samstag 15 – 18 Uhr.

Persönliche Besichtigungstermine nach Vereinbarung.
Auch für Besuchergruppen bis fünf Personen.
Eintritt & Führung kostenlos.

Uhlandstraße 147
10719 Berlin

 

Posted by Joseph in Aktuelles