μυθοποίησηmythopoesis

Nachricht vom letzten Menschen
The Mythology of Michal Martychowiec

Kuratiert von Julian M. H. Schindele

„Jesus spricht: Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er bestürzt sein. Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt sein.“
Thomas-Evangelium, Logion 2

 „Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. […] Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht, aber man ehrt die Gesundheit. ‚Wir haben das Glück erfunden‘ – sagen die letzten Menschen und blinzeln.“
Friedrich Nietzsche – Also sprach Zarathustra, Vorrede

„Leben heißt glauben: Wenigstens glaube ich das.“
Marcel Duchamp

 

 

Nachricht vom letzten Menschen ist eine Ausstellung und ein Gleichnis über die Beziehung von Glauben und Freiheit.

Das Spannungsfeld baut sich zwischen zwei Figuren der neuen Mythologie Michal Martychowiecs auf. In den beiden Werkserien The incredulity of Saint Thomas und Everything about the contemporary is panda treten der Jünger Jesu Thomas und der Panda einander gegenüber. Thomas ist Sinnbild des gläubigen Zweiflers, der Panda verkörpert bei Martychowiec den letzten Menschen.

Diese befinden sich im Ausstellungsraum in zwei klar voneinander geschiedenen Sphären. Oben und unten. Die ‚Sphäre des Thomas‘ und die ‚Sphäre des Pandas‘. Die Besucher*innen durchmessen oder bewohnen in ihrer Körperlichkeit beide Bereiche.

Materialien und Texte zur Ausstellung

 

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Wiebrecht Ries hat für diese Ausstellung das Essay der letzte mensch verfasst und begibt sich auf einen Streifzug dieses Motivs in der Literatur des 20. Jahrhunderts.

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