Das Auge des Divans or another Historic Encounter of East and West

Das Auge des Divans or another Historic Encounter of East and West

Die Bublitz gGmbH ist bekanntermaßen ein Unternehmen und eine Unternehmung, die sich dem Satz 'Die Beständigkeit des Wandels' verschrieben hat. Als Pionierprojekt und mobiles Museum gestartet, begleitet sie heute u.a. auch fünf Künstlerinnen und Künstler im Arbeitsbereich Thesaurós, dem Schatzhaus.

Eine von ihnen ist die persische Musikerin, Komponistin und Performancekünstlerin Elshan Ghasimi. Seit 2017 formiert Ghasimi zusammen mit der Gambistin Christiane Gerhardt das Duo 'Das Auge des Divans'. Ein Projekt mit durchaus geopolitischem Anliegen; wie man dieser Tage unterstreichen muss.

Die beiden Künstlerinnen äußern sich wie folgt zu diesen Synthesen ihrer Zusammenarbeit:

"Orient und Okzident, schon immer getrennt, schon immer vereint. In dem Zusammenspiel zwischen der iranischen Tar und der europäischen Viola da Gamba erinnern wir an diese jahrtausendealten Verbindungen zweier großer Kulturkreise und begeben uns auf eine fruchtbare Reise.

Wir bereichern uns an der Orientatlität des Westens und feiern umgekehrt den mindestens 2500jährigen Kulturtransfer von West nach Ost. Mit Lust schweifen wir durch Länder und Zeiten; laden unsere Zuhörer_innen ein, globale Flaneure zu werden: Irische und englische Volksmelodien, Kompositionen des Barock, sephardische und russische Weisen in noch ungehörtem Zusammenspiel mit Klassischer Persischer Musik."

So verweben Christiane Gerhardt auf der Viola da Gamba und Elshan Ghasimi auf der Tar in ihren Improvisationen, Interpretationen und Neukompositionen beide Kulturen, im Sinne des Wortes, grenzenlos miteinander.

Im Namen dieses Duos, das am 7. Februar 2018 um 20:00 Uhr im Berliner Literaturhaus Lettrétage nicht nur Premiere, sondern das historisch erstmalige Zusammentreffen zweier sich bis dato fremder Instrumente feiert, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Das Auge des Divans
Musik aus Orient und Okzident mit Christiane Gerhardt und Elshan Ghasimi

7. Februar 2018 | 20 Uhr
Lettrétage Berlin | Adresse: Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Posted by Joseph in Aktuelles
Neue Website William Edwin Gabriel

Neue Website William Edwin Gabriel

© Laura Fociños Mantecón | Desperation – 11.06.2016 - Pontevedra, Galicia, Spanien

Bublitz freut sich, mit der von Joseph Bouqdib konzipierten Website www.wegabriel.com erstmals einen umfassenden Einblick in Weg, Schaffen und Werk von Gabriel zu geben. Seine Arbeit ist Teil des MNEMOSYNE-Projekts.

Seit 2015 befindet sich Gabriel auf Pilgerschaft. 10.000km liegen bereits hinter ihm. Vornehmliche Ziele des Schauspielers, Performance-Künstlers und Gestaltwandlers sind die drei großen christlichen Pilgerorte in Santiago de Compostela, Jerusalem und Rom. Auf seinem Weg findet er immer wieder andere historische Stätten und Ereignisse, an denen er Auftritt: von den großen Demonstrationen gegen die Sozialreformen im aktuellen Spanien über verlassene Orte an der marokkanisch-libyschen Grenze bis zum Flüchtlingsgebiet an der Costa del Sol.

Der Weg des Fußwanderers ist gleichzeitig eine Suche nach Geschichte. Selbst sagt er: "Ich umpilgere Geschichte und Geschichten und lege Zeugnis für diese ab. Es ist wie eine Art Bergungsprozess, in dem ich einzelne Fragmente aufgreife und einflechte, sie damit aktiviere und zu uns in die Gegenwart hinüberziehe."

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Robert Wilson ist eine neue Stimme von MNEMOSYNE

Robert Wilson ist eine neue Stimme von MNEMOSYNE

© Lucie Jansch

„On various occasions critics have described my work in the theater as "avant-garde". But what I am doing is not new: it is theme and variation; a time/space construction. There might not be a story or narrative, but the structure is classical. The avant-garde is always rediscovering the classics.

We learn about the nature of a society through the individual, and we learn about the nature of the individual from the works of art. Artists are the diaries and the records of our time.

If we lose our culture, we lose our memory.“

Robert Wilson über MNEMOSYNE. In Search of the European Identity. Weitere Stimmen

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Cathedral – Hermenweihung

Cathedral – Hermenweihung

© M. Schwarzmann

© M. Schwarzmann

Während der Performance Cathedral von Elshan Ghasimi wurde eine weitere „Hermenweihung“ vollzogen.

Es handelt sich um die Hermen Kathedrale von LaonKathedrale von Ely und Aachener Dom.

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Aleida und Jan Assmann sind zwei neue Stimmen von MNEMOSYNE

Aleida und Jan Assmann sind zwei neue Stimmen von MNEMOSYNE

„In Europa sind Geschichte und Zukunfts-Vision aufs Engste miteinander verbunden. Das Versprechen Europas dreht sich um zwei entscheidende Wandlungen:

1. Vom Krieg zum Frieden – aus der europäischen Geschichte lernen wir, wie aus ehemaligen Tod-feinden friedlich koexistierende und eng miteinander kooperierende Nachbarn werden.
2. Vom Zwang zur Freiheit – aus der europäischen Geschichte lernen wir, wie aus Diktaturen Demokratien werden können.

Um diese Werte zu sichern, muss auf die gleichgültige Phase der EU eine Phase der Erweckung, der Emotion, der Erneuerung und des Engagements folgen. Das Projekt Mnemosyne. Auf der Suche nach der europäischen Identität begibt sich auf genau diesen Weg. Deshalb hat es unsere volle Unterstützung.“

Jan und Aleida Assmann über MNEMOSYNE. In Search of the European Identity. Weitere Stimmen

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Bublitz –  eine gemeinnützige GmbH

Bublitz – eine gemeinnützige GmbH

Seit dem 20. Juni 2017 ist Bublitz eine gemeinnützige GmbH. Diese neue Rechtsform gibt uns als zivilgesellschaftlich ausgerichteter und handelnder Kultur- und Nichtregierungsorganisation neue Möglichkeiten des Agierens. Auch verleiht sie unserer Arbeit weitere Tiefenschärfe und sichert diese für die kommenden Jahre. 

Posted by Joseph in Aktuelles
MNEMOSYNE Prelude – Elshan Ghasimi

MNEMOSYNE Prelude – Elshan Ghasimi

Ghasimi's sieben-stündiges Stück The letter of politics or rules for kings bettet sich in eine größere, mit etwa 30 Performern erarbeitete Veranstaltung: Die Könige. Diese ist wiederum Höhepunkt und Abschluss der von Barbara Caveng und Dachil Sado federführend entwickelten Ausstellung Einsichten in flüchtige Leben die seit Anfang des Jahres im Museum europäischer Kulturen stattfindet.

Ghasimi wählt mit dem Titel The letter of politics or rules for kings den Ruf an ihren persischen Landsmann Nizam al-Mulk (1018 – 1092 n.Chr.), an diesen größten unter den Großwesiren, der das Seldschuken-Imperium über mehrere Generationen leitete. Dieser verfasste auch ein Buch der Staatskunst, das wohl bereits Macciavelli beeinflußte und dessen Titel sich die Künstlerin leiht. Ein Handbuch des Regierens und damit der klugen Strategie.

Im selben Moment ist Ghasimis Auftritt das zweite Präludium für Mnemosyne. Ein Vorspiel für eine Göttin der Zukunft – das Wort 'memory' stammt u.a. von ihr – und eine Erinnerung daran, dass Kultur immer ein Auseinandersetzungsphänomen, synkretistischer Kristall, ein Ergebnis unerzählter Dialoge ist.

Über: daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben & die Könige

In einem viermonatigen Prozess des Erprobens und Erforschens wurden Geschichten und Gedanken von Menschen, die Europas Ufer barfuß betreten haben, gemeinsam mit Ansässigen in Bewegung, Klang, Laut und Installationen umgesetzt. Epen, Fragebögen, Gedichte und Wortfetzen bilden das Gerüst der 7-stündigen Performance: Gilgamesch und Enkidu, Afamia und Damaszener Rose, Menschen, Löwen und Mäuse, Rechte und Tatsachen. Metallbetten-Perkussion, bewegte Bilder, wohltemperiert erklingt die Tar. Ein Witz - Eine Stunde Stille....

UTC 7 HOURS PARALLEL PERFORMANCE, 01. Juli 2017, ab 13 Uhr

Einlass jederzeit, Eintritt frei

Mehr Informationen zur Performance
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Posted by Joseph in Aktuelles
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